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DAX-Check: Eine Null ist noch nicht niedrig genug
Nach den beiden Sitzungen der US-Notenbank und der Bank von Japan (BoJ) rätseln viele, was die Statements und Aktionen der Notenbanker für die Aktienmärkte bedeuten mögen. Während die US-Fed den Eindruck erweckt, zuletzt wieder etwas „taubenhafter“ eingestellt zu sein, ohne die Tür für weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr vollends zuzuschlagen, liegt der Fall bei der Bank von Japan etwas anders. Zwar ist die Entscheidung der BoJ, Negativ-Zinsen einzuführen von den meisten Marktbeobachtern als Überraschung wahrgenommen worden. Aber bei genauem Hinsehen bleibt die Frage, ob diese Maßnahme, bei der die Finanzinstitute für ihre Einlagen bei der Zentralbank mit einem Strafzins von 0,1 Prozent belegt werden, tatsächlich einen aggressiven Schritt darstellt, um die schleppende Inflation zu befeuern. Ganz davon zu schweigen, dass der Negativzinssatz für bereits bestehende Zentralbankguthaben, die etwa 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen, gar nicht angewendet wird. Diese werden nämlich immer noch mit 0,1 Prozent p. a. verzinst, so dass der jüngste Schritt ins negative Zinsterrain hinein vermutlich nur zögerlich Wirkung zeigen wird. Aber zumindest hat die Zentralbank mit ihrer jüngsten, von vielen zunächst für ausgeschlossen gehaltenen Entscheidung vor allem einen symbolischen Schritt vollzogen. Möglicherweise auch mit der Absicht, die Bereitschaft zu signalisieren, im Zweifel noch weiter in die Richtung unkonventioneller Maßnahmen zu gehen. Dies zunächst vielleicht mehr mit Blick auf China und auf die dortige konjunkturelle Abkühlung und gegen eine drohende Befestigung des Yen als aus Angst vor einer sich abschwächenden heimischen Wirtschaft. Anders ausgedrückt: Die jüngste Maßnahme entbehrt nicht einer gewissen Symbolkraft, weil man sich nun auch in Japan an Negativzinsen traut – allerdings nur ganz, ganz vorsichtig. Bei manchem Börsianer bleibt neben einer wahrgenommenen Unsicherheit hinsichtlich der Effektivität des BoJ-Entscheids jedoch vor allem der Eindruck, man wolle den USKollegen, die vorgeblich immer noch bis zu vier Zinserhöhungen in 2016 neigen, nicht zu offensichtlich in die Parade fahren. Jüngste Erhebungen (Bloomberg) sehen jedoch die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung der Fed im März nunmehr bei unter 15 Prozent. Zumindest für die Dispositionen der Börsianer hierzulande scheint die aktuelle Politik der großen Notenbanken daher, weil nicht wirklich richtungsweisend, nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Denn keiner unserer wichtigen DAX-Punkte (10.025/30 für eine erste Stabilisierung) oder ein Unterlaufen von nunmehr 9.535/40 für erneute Schwäche in Richtung 9.130 ist bislang verletzt worden. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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