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Europa-Check: Selten war die Unsicherheit so groß im Januar
Einige Marktkommentatoren bezeichnen den Jahresstart der Aktienmärkte als katastrophal. Tatsächlich stellt ein Minus von mehr als 12,5 Prozent innerhalb der ersten drei Handelswochen für EURO STOXX 50-Anleger ein Problem dar. Jedenfalls hätten sich eine Menge Investoren mit einem Jahresplus gleicher Größenordnung wesentlich wohler gefühlt. Nun sieht der Weg zu einem solchen Ergebnis aber erheblich steiniger und steiler aus, als manchem lieb ist. Kaum jemand wagt noch auf kurzfristige Besserung zu hoffen. Und obgleich es an Durchhalteparolen derzeit wahrlich nicht mangelt, tragen die fast täglich fallenden Preise im Rohstoff- und Energiesektor weiter zu einer permanenten Verunsicherung bei. Zudem ist auffällig, dass sich die Hoffnungen, die Analysten in Konjunkturverlauf und Aktienmarktentwicklung setzen, mittlerweile weitestgehend aufs zweite Halbjahr verlagern. Nach dem Motto: Wenn sich die Märkte kurzfristig nicht richtig einschätzen lassen, verschiebe die Prognose einfach weit genug in die Zukunft. Denn aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben. Andere forschen hingegen in der Vergangenheit, um Licht ins Dunkel zu bringen. Beispielsweise wurde vergangene Woche versucht, mit dem Hinweis auf den Verlauf des Börsenjahres 1991 positive Stimmung zu wecken, handelt es sich dabei doch um ein Jahr, das nach kräftigen Verlusten zum Auftakt den Anlegern am Ende doch noch ein Plus von 13 Prozent bescherte. Die Tatsache, dass es einen solchen Fall in der Vergangenheit gegeben hat, ist jedoch leider keine Garantie dafür, dass sich ein solch versöhnlicher Jahresabschluss 2016 wiederholen könnte. In der vergangenen Woche ließ sich außerdem eine Zunahme der Negativprognosen beobachten. Plötzlich ist vom Ende des Sieben-Jahres-Zyklus an den Aktienmärkten die Rede. Auch Dauer-Crash-Prophet Marc Faber stellt (wieder einmal) einen möglichen Rücklauf des US-Aktienmarktes auf das 2011er Tief in Aussicht. Und Investoren-Legende George Soros orakelt, die jüngsten Aktienmarktverluste würden nur den Beginn größerer Verwerfungen darstellen. Welchen Szenarien Anleger auch immer den größten Glauben schenken mögen, machen die unterschiedlichen Aussichten eines auf jeden Fall deutlich. Selten war die Verunsicherung im Börsenmonat Januar so groß wie jetzt. Auch die erste EZB-Sitzung des Jahres sorgte noch nicht für Klarheit. Jedoch setzte am vergangenen Donnerstag der Euro- Leitindex rund ein Prozent vor dem Erreichen unserer dritten Zielmarke zu einer Erholungsbewegung an. Da am bislang angesteuerten Niveau (2.815) keine Unterstützung mehr zu erwarten ist, setzen wir das Kursziel nun tiefer, bei 2.770/75 Zählern, an. Dafür geben wir der Zwischenerholung ein wenig Luft und belassen unser Risikolimit vorerst bei 3.125/30 Punkten. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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