13.01.16, 13:00

Überversorgung bei Kaffee hält weiterhin an

Die Kaffeepreise zeigen sich in der zweiten Handelswoche des Jahres weiterhin schwach. Auf den Notierungen lasten die Sorgen der Marktteilnehmer hinsichtlich der weiteren Entwicklung der chinesischen Konjunktur.
Vontobel
Überversorgung bei Kaffee hält weiterhin an

Die Kaffeepreise zeigen sich in der zweiten Handelswoche des Jahres weiterhin schwach. Auf den Notierungen lasten die Sorgen der Marktteilnehmer hinsichtlich der weiteren Entwicklung der chinesischen Konjunktur. Wohl noch schwerer wiegt: Der Markt bleibt weiterhin überversorgt, was sich seit Februar 2015 in einem stetigen Preisverfall äußert. Vor allem wegen unerwarteter Rekordausfuhren Brasiliens waren die Preise der Sorte Arabica im vergangenen Jahr um 30 Prozent zurückgegangen. Die schwächere Währung des weltweit größten Kaffeeproduzenten Brasilien trägt ein Übriges zu den fallenden Notierungen bei.

Auch Kolumbiens Kaffeebauern produzieren auf Rekordniveau: Kolumbien als zweitgrößter Anbieter von Arabica-Kaffee hat 2015 die größte Ernte seit 23 Jahren eingefahren. In den vergangenen Jahren waren die Plantagen nach der verheerenden Roja-Pflanzenkrankheit mit resistenteren Kaffeesträuchern bepflanzt worden, was die Ernteerträge in den kommenden Jahren weiter steigern könnte.

Anders ist die Lage in Indonesien, weltweit die Nummer drei, wo wegen anhaltend schlechter Witterung aktuell deutliche Ernteeinbußen erwartet werden. Indonesiens diesjährige Ernte wird auf höchstens 5,8 Millionen Sack geschätzt. Im Vorjahr waren noch 6,7 Millionen Sack geerntet worden.

In Vietnam wiederum, weltgrößter Robusta-Produzent, wird eine Rekordernte erwartet, die die Ausfälle in Brasilien und Indonesien wettmachen könnte.

Die Befürchtung einer Knappheit an Kaffee könnte daher auch für die Erntesaison 2015/16 verneint werden. Die Kaffeenotierungen könnten sich damit auch mittelfristig auf weiterhin niedrigem Niveau bewegen. Sollten sich jedoch die erwarteten hohen Ernteerträge in Vietnam wider Erwarten nicht bestätigen, könnte der Robusta-Preis wegen der dann einsetzenden weltweiten Verknappung anziehen.

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*) Stand: 12.01.2016

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