11.01.16, 07:00

Zertifikate-Kolumne: Sechsmonatige Zinsrallye mit Daimler

Autor: Hussam Masri

Am 04. Februar wird Daimler seine Jahrespressekonferenz 2016 abhalten und über die Ergebnisse des gerade beendeten Geschäftsjahres berichten. Finanzvorstand Bodo Uebber nährte kürzlich in einem Interview die Zuversicht für diesen Termin und stellte eine "sehr attraktive Dividende für 2015" in Aussicht. Die derzeitigen Analystenerwartungen von durchschnittlich 3,09 Euro je Aktie könnten sich somit als keineswegs übertrieben erweisen und wären ein kräftiger Zuwachs gegenüber der Ausschüttung von 2,45 Euro pro Anteilsschein nach der letzten Hauptversammlung. Da Investoren im aktuellen Umfeld niedrigster Zinsen eine attraktive Dividendenrendite ganz besonders schätzen, kann ein solcher Zuwachs nicht zuletzt der Aktienkursentwicklung zuträglich sein.

Seiner Zielsetzung bis 2020 ist Daimler in den zurückliegenden zwölf Monaten deutlich näher gerückt. Die Premiummarke Mercedes-Benz soll BMW und Audi bei Absatz, Umsatz und Profitabilität überrunden. Mit 1,69 Millionen verkauften Autos bis Ende November 2015 sind die Stuttgarter an Audi (1,65 Millionen Fahrzeuge) gemäß Unternehmensangaben bereits vorbeigezogen. Nun ist BMW an der Reihe. Bei der Profitabilität hat Daimler sein Ziel einer Umsatzrendite von zehn Prozent für die Autosparte schon erreicht. Positive Schlagzeilen machte zuletzt vor allem die Aufholjagd in China, wo man nach dem Ausbau des Vertriebsnetzes und mit der jungen Modellpalette den Absatz im Vorjahresvergleich Pressemitteilungen zufolge um rund ein Drittel auf erstmals über 300.000 Fahrzeuge steigern konnte. Zur Überrundung von Audi und BMW bleibt im Reich der Mitte allerdings noch einiges zu tun.

7,00 Prozent p.a. Zinsertrag schon Ende Juli 2016

Mit der DekaBank 7,00 % Daimler Aktienanleihe lus 07/2016 setzen Anleger auf einen festen Ertrag, der bereits nach sechs Monaten realisiert werden kann. Bezogen auf den Kapitaleinsatz von 1.000,00 Euro pro Aktienanleihe Plus ergibt der Zinssatz von 7,00 Prozent p.a. eine Ausschüttung von 34,81 Euro. Unabhängig von der Wertentwicklung der  Daimler-Aktie erhält der Anleger die Zinszahlung.

Wenn der Kurs des Basiswerts im Beobachtungszeitraum bei kontinuierlicher Beobachtung stets über der Barriere lag, wird die Anleihe zum Nennbetrag zurückgezahlt. Steigende Notierungen des Basiswerts sind somit erwünscht, denn sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Ende Juli 2016 neben dem Zins auch der vollständige Nennbetrag an den Anleger überwiesen wird.  An einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts nimmt der Anleger allerdings nicht teil.

Falls sich der Basiswert negativ entwickelt, kann die Barriere als möglicher Rettungsanker für den Erfolg dienen. Dafür darf eine mögliche Aktienschwäche gegenüber dem Startwert vom 22.01.2016 einen prozentualen Umfang von bis zu 24,99 Prozent erreichen. Solange dieser Rahmen nicht unterschritten wird und somit die 75,00-prozentige Barriere unberührt bleibt, steht der angestrebte Gesamtrückfluss von 1.034,81 Euro je Aktienanleihe Plus außer Frage. Sollte die Daimler-Aktie aber während des Beobachtungszeitraums bis zum 20.07.2016 das entscheidende Niveau von 75,00 Prozent ihres Startwerts berühren oder unterschreiten, ist die Gefahr von Verlusten bei der Endabrechnung groß. Nur eine starke Erholung des Basiswerts könnte jetzt noch die Nennbetragsrückzahlung bewahren. Dafür müsste der Startwert bei der finalen Bewertung am 20.07.2016 zurückerobert sein.

Andernfalls erhält der Anleger automatisch eine anfangs festgelegte Anzahl an Daimler-Aktien ins Depot übertragen, deren aktueller Gesamtwert unter dem ursprünglich investierten Nennbetrag von 1.000,00 Euro pro Aktienanleihe Plus liegt. Aktienbruchteile werden durch Zahlung eines Geldbetrags abgerechnet. Zwar mildert die feste Zinszahlung von 34,81 Euro den Nennbetragsverlust etwas ab und die erhaltenen Daimler-Anteilsscheine könnten nun in der Erwartung einer Erholung gehalten werden. Doch die Verlustgefahren der Aktienposition kommen hier in vollen Umfang zum Tragen. Selbst ein Totalverlust kann bei Wertlosigkeit der Daimler-Aktien nicht ausgeschlossen werden kann.

Zudem ist das Emittentenrisiko zu beachten. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank würde die Zinszahlung entfallen und auch für den Nennbetrag bestünde eine Totalverlustgefahr.

Die DekaBank 7,00 % Daimler Aktienanleihe Plus 07/2016 mit der WKN DK0GFT steht vom 04.01.2016 bis zum 22.01.2016* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zum Nennbetrag von 1.000,00 Euro je Stück ohne Ausgabeaufschlag emittiert.

* Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

Ein ausgezeichnetes Angebot: Die Qualität unserer Zeichnungsprodukte wurde auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die DekaBank ist bei der 10. Verleihung der renommierten Scope Awards am 5. November 2015 in der Kategorie „Zertifikate Primärmarkt“ als beste Emittentin ausgezeichnet worden. Mehr Informationen finden Sie unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen und www.scope-awards.de

 

 

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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