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DAX-Check: Deutsche noch risikoscheuer
Dass die Deutschen auch im Jahr 2016 risikoscheu bleiben dürften, scheint wenig verwunderlich. Gleichwohl hat die jüngste Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag des Bankenverbandes im Dezember erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. Denn gegenüber Ende 2014, als sich noch zwei Drittel der Befragten überhaupt nicht vorstellen konnten, für eine mögliche höhere Rendite größere Risiken bei ihrer Geldanlage in Kauf zu nehmen, stieg dieser Anteil zuletzt sogar auf 72 Prozent. Mehr noch: Über die Hälfte der Befragten sind nach eigenen Angaben mit der Wertentwicklung ihrer Geldanlagen zufrieden (Ende 2014 waren dies nur 33 Prozent). Dies ist umso erstaunlicher, als Sparbuch und Festgeld trotz extrem niedriger Zinsen zu den bevorzugten Anlageformen der Deutschen gehören. Trotz einer Jahresperformance des DAX, der 2015 immerhin mit einem Plus von 9,6 Prozent aufwarten konnte, vermag sich nur gut jeder Fünfte – von den 48 % der Deutschen, die ihr Geld überhaupt anlegen – vorzustellen, in 2016 auf Aktien zu setzen. Gut möglich, dass vielen Anlegern trotz häufiger Rekordprognosen für 2016 die Volatilität des Börsenbarometers in den vergangenen zwölf Monaten nicht geheuer war. Dennoch preisen manche Strategen gerade für langfristig orientierte Aktienanlagen entsprechende Sparpläne an, wonach sich zumindest in der Vergangenheit eine regelmäßige und gleichbleibend hohe Investition in ein DAX-Produkt ausgezahlt haben soll. Psychologisch fühlen sich derartige Sparpläne natürlich gut an, wenn schwache Börsenphasen, in denen man naturgemäß für gleiches Geld günstig mehr Aktien bekommt, anschließend von einem Aufwärtstrend abgelöst werden, über den man sich umso mehr freuen kann. Alles allerdings nur im Nachhinein, etwa nach einem Börsenjahr wie 2015. Von einem solchen konnten US-Börsianer, gemessen am S&P 500 Index (-0,7 Prozent), nur träumen. Diese schlechte Performance mag auch einer der Gründe dafür gewesen sein, warum sich US-Investoren während der vergangenen Monate gerne im DAX engagierten. Eine Rechnung, die jedoch nur aufging, wenn man das von Anlegern oftmals unterschätzte Währungsrisiko – der Euro verlor im gleichen Zeitraum über 10 Prozent an Wert – abgesichert hatte. Umgekehrt konnten etwa europäische Anleger zumindest über den gestiegenen Dollar aus einer unrentablen US-Aktienanlage, aber nur sofern das Kursrisiko nicht abgesichert wurde, einen ordentlichen Gewinn erzielen. Durch die extrem schwache Jahreseröffnung wurde für den DAX die Unterseite erneut bis 9.750/60 Zähler aufgerissen. Eine anhaltende Stabilisierung ist derzeit indes erst nach Überschreiten von 10.865/70 möglich. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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