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DAX-Check: Wenn die Zeit bis Weihnachten nicht wäre
Die europäischen Börsen hatten schon geschlossen, als am späten Freitagabend der schreckliche Terror Paris heimsuchte. Und so hatten die hiesigen Aktienmärkte noch ruhig, aber in schwächlicher Verfassung ins Wochenende gehen können. Überhaupt ist der DAX seit nunmehr drei Wochen nicht mehr so recht nach oben vorgedrungen. Zwar gab es vor allen Dingen während der ersten zwei Drittel dieses Zeitraums, gemessen an der Entwicklung des vierten Quartals, immer wieder neue Verlaufshochs, doch blieben die Kursgewinne eher marginal. Wer die Marktstimmung während dieses Zeitraums beobachtet hat, dem muss aufgefallen sein, dass vor allen Dingen bei den Privatanlegern (vgl. Börse Frankfurt) großer Optimismus herrscht. Allerdings blieben die Stimmungsänderungen bislang überschaubar, weshalb wir davon ausgehen, dass die DAX-Erholung seit Anfang Oktober zu großen Teilen auf Kapitalzuflüsse aus dem Ausland, besonders aus den USA, zurückzuführen ist. Dafür spricht auch die Entwicklung des Euro-Wechselkurses, der sich seit Mitte Oktober um rund 7 Prozent abgeschwächt hat. Dies mag auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingen, denn Kapitalzuflüsse sollten den Euro doch eher stabilisieren. Sofern das Währungsrisiko bei diesen Transaktionen nicht abgesichert wurde – wovon wir jedoch ausgehen. Unterdessen rechnen einer Umfrage des Wall Street Journal zufolge 92 Prozent der Ökonomen mit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank bei ihrer Sitzung im Dezember. Denn selbst die so genannten „Zinstauben“ in diesem Gremium wollen sich anscheinend nicht länger vor einem derartigen Schritt verschließen. Es müsste also schon einiges geschehen, damit die Fed von ihrem Vorhaben noch einmal Abstand nimmt. Zumal ein abermaliger Rückzieher wie im September von vielen Akteuren als Glaubwürdigkeitsverlust empfunden würde. Doch bis zur am 16. Dezember endenden Sitzung ist es ja noch eine Weile hin. Und wenn man die Investoren befragen würde, ob eine 7prozentige Auf- oder Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar bis dahin wahrscheinlicher sei, würde sich das Gros für eine fortgesetzte Euro-Schwäche entscheiden. Bezogen auf den derzeitigen Kurs von 1,0750 USD würde diese Prognose einem Wechselkurs um die Parität herum entsprechen – eine Entwicklung, die gerade in den wenig liquiden Dezemberwochen im Bereich des Möglichen liegt. Ob sich die Fed dann immer noch zu dem Zinsschritt durchringen könnte? Der DAX befindet sich mittlerweile im Rahmen seines insgesamt noch positiven Umfelds (es reicht derzeit bis 11.195 bzw. 11.575) im Korrekturmodus. Weitergehende Kursrückgänge sollten jedoch durch 10.480/85 (modifiziert) beschränkt bleiben, da ansonsten nicht nur die heiß ersehnte Jahresschlussrallye dürftig ausfallen könnte. Die Unterseite wäre dann überdies offen bis mindestens 10.190/95 Zähler. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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