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Markt-Check: EZB stellt weitere Lockerung in Aussicht
rückBlick: IWF senkt Wachstumsprognosen Zunehmende Sorgen bezüglich der weltweiten Konjunktur hatten in den vergangenen Wochen immer wieder zu Unsicherheit an den Aktienmärkten geführt. Unterstützt wurden diese Befürchtungen auch vom IWF, der seine Erwartungen für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem und im nächsten Jahr gesenkt hatte. 2015 dürfte demnach statt 3,3 % nur noch ein Plus von 3,1 % erzielt werden. Im nächsten Jahr wird ein Anstieg von 3,6 % erwartet. Das sind ebenfalls 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im Juli prognostiziert. Eines der größten Risiken für die Weltwirtschaft sind nach Ansicht des IWF die deutlich gesunkenen Rohstoffpreise. Zwar gibt es Profiteure des Preisrutsches, vor allem Länder wie Deutschland, die stark von Rohstoffimporten abhängig sind. Die Produzenten und Exporteure von Gütern wie Erdöl, Eisenerz und Kupfer hingegen leiden unter den niedrigen Verkaufspreisen. Schwellenländer schwächeln Als weitere dämpfende Effekte für die Weltwirtschaft nannte der IWF den wirtschaftlichen, auf nachhaltigeres Wachstum abzielenden Umbau der chinesischen Wirtschaft sowie die gedämpften Aussichten für die Schwellenländer. So schwächelt die chinesische Wirtschaft als wichtiges Zugpferd für die globale Konjunktur zusehends. Im dritten Quartal hatte die Wachstumsdynamik erneut nachgelassen. Mit 6,9 % lag die Steigerungsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auch unter dem für dieses Jahr angestrebten Wachstumsziel der chinesischen Regierung von rund 7 %. Insgesamt dürften die Schwellenländer laut IWF im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 4 % erzielen, nach 4,6 % im Vorjahr. Damit wurden auch hier die Erwartungen gekürzt. US-Notenbank hält Tür für Zinserhöhung offen In etwas geringerem Maße gekürzt wurden auch die Erwartungen für die entwickelten Volkswirtschaften. Hier geht der IWF weiterhin von einer steigenden Wachstumsdynamik im Vergleich zum Vorjahr von 1,8 % auf 2 % aus. Für die US-Wirtschaft zeigte sich der IWF dabei sogar optimistischer als noch im Juli und erhöhte die Wachstumsprojektion von 2,5 % auf 2,6 %. Allerdings gaben die letzten US-Konjunkturdaten erste Anzeichen, die darauf hindeuten, dass die weltweit größte Volkswirtschaft zunehmend in schwierigeres Fahrwasser gerät. Daher wurde zunehmend darüber spekuliert, ob die US-Notenbank (Fed) den für 2015 erwarteten Startschuss zur Zinswende ins nächste Jahr verschiebt. Nach ihrer Sitzung Ende Oktober fanden die US-Währungshüter jedoch versöhnliche Töne bezüglich der aktuellen Verfassung der heimischen Konjunktur sowie möglicher Risiken. Sie hielten sich daher die Tür für eine Zinserhöhung im Dezember offen, obwohl die Dynamik des BIPWachstums im dritten Quartal laut erster Schätzung deutlich nachgelassen hat. Im Vergleich zum Vorquartal verringerte sie sich von 1 % auf 0,4 %. Bei der in den USA typischen, auf ein Jahr hochgerechneten (annualisierten) Betrachtungsweise nahm das BIP-Plus von 3,9 % auf 1,5 % ab. ausBlick: PBoC und EZB bleiben locker Anderenorts wird die Geldpolitik indes weiter gelockert. Die chinesische Notenbank (PBoC) hatte im Oktober ihren Leitzins abermals auf ein neues historisches Tief gesenkt. Seit November 2014 hat sie damit bereits sechs Mal hintereinander an der Zinsschraube gedreht. Weitere Schritte könnten folgen. Und auch die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer Sitzung im Oktober die Annahme geschürt, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden könnten, um die Geldpolitik noch expansiver zu gestalten. Verwiesen wurde auf die gestiegenen Abwärtsrisiken für die Wirtschaft in der Eurozone sowie eine aus Sicht der Notenbank möglicherweise zu niedrige Inflation. Nach Angaben von EZB-Präsident Mario Draghi hätten einige EZB-Mitglieder am liebsten sofort mit weiteren Lockerungen begonnen. Die Notenbank will aber bis Dezember abwarten und dann über mögliche weitere Schritte sowie die gegebenenfalls einzusetzenden Mittel entscheiden. Denkbare Instrumente sind eine Ausweitung von Volumen, Dauer und Zusammensetzung des aktuellen Wertpapierkaufprogramms sowie eine weitere Senkung des bereits negativen Einlagezinssatzes. An den Aktienmärkten der Eurozone führte die Hoffnung auf weitere Lockerungsmaßnahmen zu deutlichen Kurszuwächsen, während der Euro deutlich abwertete. Die von der US-Notenbank am Leben gehaltene Möglichkeit einer Zinsanhebung noch in diesem Jahr drückte ihn weiter nach unten. Bilanzen im Blick Eine anhaltende Schwäche der Gemeinschaftswährung könnte die Exportwirtschaft in der Eurozone weiter stützen. Auch der weiterhin niedrige Ölpreis könnte sich positiv auf die Konjunktur und die Unternehmensergebnisse auswirken. Unterstützung kommt darüber hinaus vom deutschen Arbeitsmarkt, denn die Zahl der Arbeitslosen liegt so niedrig wie zuletzt im Jahr 1991. In den kommenden Wochen werden neben den Entscheidungen der Notenbanken vermutlich auch die Unternehmenszahlen zum dritten Quartal starken Einfluss auf die Kurse haben. Den Oktober schloss der DAX® mit dem größten Monatsgewinn seit 2009 ab. Ob dies der Beginn einer Jahresendrally war und weitere Kursgewinne folgen, bleibt jedoch abzuwarten. |
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