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DAX-Check: Starke Bindung an eigene Prognosen
Noch vor gerade einmal zwei Wochen schien es weitgehend ausgeschlossen, dass die US-Notenbank die Zinsen bereits in diesem Jahr erhöhen werde. Nun aber hat sich das Blatt zum wiederholten Male gewendet: Nach der jüngsten Rede der Fed-Chefin vor einem Ausschuss des Kongresses erwarten die meisten Börsianer, dass in der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) in diesem Jahr doch noch ein Zinsschritt vollzogen wird. Aber nicht nur Janet Yellen schlägt falkenhaftere Töne an. Auch andere Mitglieder des FOMC haben sich ähnlich geäußert und weitere Statements dieser Art dürften in den kommenden Tagen folgen. Aber alle Bekundungen waren bislang mit der Einschränkung versehen: Solange sich die ökonomischen Datenlage nicht verschlechtert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Händler und Analysten – zumindest, was die US-Notenbankpolitik angeht – wieder an einzelnen prominenten Wirtschaftsdaten wie dem Arbeitsmarktbericht orientierten. Mit Schwerpunkt auf die Entwicklung der neu geschaffenen Stellen. Diese von Natur aus volatile Zahl, die immer wieder einmal deutlichen Revisionen unterzogen werden muss, wird von den Akteuren nur allzu gerne in stark vereinfachender Weise nach dem simplen Motto: “Besser (oder schlechter) als erwartet“ abgearbeitet. Dabei ist noch nicht einmal klar, was die einzelnen Mitglieder des Offenmarktausschusses tatsächlich als schlecht genug ansehen würden, um jetzt noch auf eine Erhöhung der Leitzinsen zu verzichten. Von psychologischer Seite her ist ohnehin zu beachten, dass die große Mehrheit der Prognosen in diesem Ausschuss (die sogenannten „dots“) selbst im schwachen September eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr vorhersah. Und so könnte es durchaus geschehen, dass selbst bei einer nicht eindeutigen ökonomischen Situation das Commitment, die psychische Bindung an diese Prognosen, den letzten Ausschlag zu einer Entscheidung gibt. Doch dürften gleichzeitig auch die wieder erstarkten Aktienmärkte einzelnen Fed-Mitgliedern die Entscheidung leichter machen. Unterdessen lässt jedoch die jüngste Entwicklung des Euro vermuten, dass die Akteure der kommenden Sitzung der Europäischen Zentralbank mehr Bedeutung für die Finanzmärkte beimessen dürften als dem x-ten Versuch der Fed, endlich eine Zinswende einzuläuten. Unterdessen ist der DAX weiter vorangekommen, aber eben nur marginal. So haben sich zwar während der vergangenen beiden Wochen an fünf von zehn Handelstagen neue Tageshochs ergeben, ohne aber unser Potenzial, das wir derzeit bei 11.220/25 bzw. 11.475 sehen, auch nur annähernd auszuschöpfen. Für den Erhalt des positiven Szenarios darf auf der anderen Seite 11.510/15 nicht unterschritten werden – das Niveau um 11.825 ist übrigens kritisch für Korrekturen. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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