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27.10.15, 10:20

Zertifikate-Kolumne: 4,00% Zinsertrag p.a. mit der Bonitätsanleihe auf ArcelorMittal

Autor: Hussam Masri

Als weltgrößtes Stahl- und Bergbauunternehmen mit einer breiten Präsenz besonders in Schwellenländern, die einen hohen Stahlverbrauch aufweisen, hat ArcelorMittal eine erhebliche Markt- und Preismacht. Außerdem besitzt der Konzern mit 264.000 Mitarbeitern als einer der größten Eisenerzproduzenten eine eigene Rohstoffversorgung und profitiert bei der Ertragsentwicklung vom Integrationsgrad der eigenen Wertschöpfungskette.

Dies ändert jedoch nichts daran, dass auch der Stahlgigant mit Hauptsitz in Luxemburg stark von der weltweiten Konjunktur abhängt und unter den Abkühlungstendenzen der letzten Zeit leidet. Sinkende Marktpreise seiner Produkte machen ArcelorMittal zu schaffen und drücken nach Analystenmeldungen auf den Umsatz sowie das operative Ergebnis. So verblieb unter dem Strich im ersten Halbjahr 2015 ein Konzernverlust von 549 Mio. US-Dollar.

Da die Zahlen zum zweiten Quartal mit Rückgängen beim Umsatz und operativen Ergebnis aber immerhin im Rahmen der gesenkten Erwartungen lagen, zeigten sich Analysten zufrieden und reagierten positiv auf den Ausblick des Unternehmens. Dieser gehe zwar von einer nochmals verschlechterten Entwicklung der Stahlnachfrage aus, bestätige aber die Zielspanne von 6,0 bis 7,0 Mrd. US-Dollar für das operative Ergebnis. Außerdem strebe der Konzern weiterhin an, seine Nettoverschuldung unter 15 Mrd. US-Dollar zu drücken.

Fünfmal 4,00% p.a. bei ungetrübter Bonität

Wer nicht an der Kreditwürdigkeit von ArcelorMittal zweifelt und überdurchschnittliche Zinserträge unabhängig von der Aktienkursentwicklung erzielen möchte, kann zu einer Bonitätsanleihe greifen. So stellt die DekaBank 4,00 % ArcelorMittal Bonitätsanleihe 07/2020 mit einer Laufzeit von 5 Jahren  4,00 Prozent p.a. in Aussicht. Ob die ArcelorMittal-Aktie währenddessen steigt oder fällt, spielt für die Zinszahlung keine Rolle. Der erzielbare Ertrag ist durch den Zinssatz fest definiert und unveränderbar. Dementsprechend haben auch steigende Aktienkurse keine positiven Auswirkungen.

Ähnlich wie klassische Unternehmensanleihen sind Bonitätsanleihen von der Finanzkraft eines Referenzschuldners abhängig. Im vorliegenden Fall darf es bei der ArcelorMittal S.A. bis zum 06.07.2020 nicht zu einem sogenannten Kreditereignis kommen: Ein solches Kreditereignis läge bei einer Insolvenz, einer Nichtzahlung oder einer Restrukturierung von Verbindlichkeiten der ArcelorMittal S.A. vor. Diese Bedingung muss erfüllt sein, damit jeweils Mitte Juli die Zinszahlung erfolgt und am 13.07.2020 auch der Nennbetrag von 1.000,00 Euro pro Bonitätsanleihe wie vorgesehen zurückgezahlt wird. Veräußerungen vor dem Erreichen der Fälligkeit wären hingegen mit dem Risiko von Kursverlusten behaftet.

Das Szenario einer Insolvenz gilt dabei nicht nur nach deutschem Recht, sondern kann sich auch aus einem Insolvenzverfahren in anderen Ländern ergeben. Eine Nichtzahlung läge beispielsweise vor, wenn die Rückzahlung von Krediten nicht rechtzeitig erfolgt. Und für den Fall einer Restrukturierung genügt zum Beispiel eine Änderung der Währung, in der eine ausgegebene Anleihe zurückgezahlt wird. Kurzum darf es bei ArcelorMittal bis Juli 2020 niemals zu finanziellen Schwierigkeiten kommen, damit ein Kreditereignis ausbleibt und bei der Bonitätsanleihe Zinsen und Tilgung wie geplant fließen. Sonst würden ab dem Eintritt eines Kreditereignisses alle bisher noch nicht geleisteten Zinszahlungen entfallen und auch die vollständige Nennbetragsrückzahlung am 13.07.2020 würde ausbleiben. Stattdessen erhielte der Anleger einen deutlich niedrigeren Barausgleichsbetrag, der sich aus dem ermittelten Marktwert einer Verbindlichkeit der ArcelorMittal S.A. im Rahmen eines standardisierten Verfahrens ergäbe. Dieser Marktwert könnte sogar null betragen und somit zum Totalausfall des investierten Nennbetrags führen.

Darüber hinaus ist nicht nur die Kreditwürdigkeit des Referenzschuldners, sondern auch die Bonität der DekaBank als Emittentin für das Produkt entscheidend. Käme es zu einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank, könnte die ArcelorMittal Bonitätsanleihe genauso wie jedes andere ausgegebene Zertifikat nicht wie geplant bedient werden. Neben der Hinfälligkeit eventuell noch ausstehender Zinszahlungen würde dann auch der Nennbetrag der Gefahr eines Totalverlusts unterliegen.

Die DekaBank 4,00 % ArcelorMittal Bonitätsanleihe 07/2020 mit der WKN DK0F4Q steht vom 26.10.2015 bis zum 13.11.2015* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zum Nennbetrag von 1.000,00 Euro je Stück ohne Ausgabeaufschlag emittiert.

 

 

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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