Autor: Hussam Masri
Liegen einem Zertifikat mehrere Basiswerte zugrunde und zählt im Ernstfall der schwächste Titel, lassen sich besonders reizvolle Konditionen mit hohen Erträgen unter moderaten Marktbedingungen gestalten.
BASF, Daimler, Siemens und ThyssenKrupp repräsentieren tragende Säulen der deutschen Industrie. Mit ihrem Gesamtgewicht im DAX bestimmen allein diese vier Werte aktuell zu mehr als einem Viertel, ob es mit dem deutschen Leitbarometer bergauf oder bergab geht. Dementsprechend hoch ist auch der Gleichlauf der Aktien mit dem Index, gemessen an der Korrelation über einen Monat und über zwölf Monate.
Moderate Bedingungen für 6,60 Prozent Zinsertrag pro Jahr
Das DekaBank Multi Express-Zertifikat Memory mit Airbag 11/2021 nutzt die Abhängigkeit von vier Basiswerten nicht nur zur Generierung überdurchschnittlicher, potenzieller Zinserträge von 6,60 Prozent pro Jahr. Darüber hinaus sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss des Investments moderat gestaltet und im Falle einer Aktienlieferung kann der zusätzlich integrierte Airbag bei der Abmilderung von Basiswertverlusten helfen.
Auch wenn der erste Beobachtungstag bereits nach einem Jahr erreicht wird, sollte der Anlagehorizont bis zum endgültigen Rückzahlungstermin am 04.11.2021 reichen. Nur so können die Chancen vollständig ausgenutzt werden, zumal die Anforderungen für eine vorzeitige Rückzahlung entgegen den übrigen Modalitäten des Zertifikats vergleichsweise streng sind. So müssen an einem der jährlichen und erstmals am 28.10.2016 stattfindenden Beobachtungstage alle vier Basiswerte auf oder über ihrer jeweiligen Tilgungsschwelle notieren. Und diese liegt bei immerhin 90,00 Prozent der Schlussnotierungen von BASF, Daimler, Siemens und ThyssenKrupp vom 30.10.2015, sodass keiner der Titel nennenswert schwächeln sollte.
Weitaus einfacher ist hingegen die Auslösung der Zinszahlungen an den Beobachtungstagen. Dazu müssen die vier zugrunde liegenden Titel lediglich auf oder über der Barriere notieren, die bei 60,00 Prozent des Startwerts angesetzt ist. Gegenüber der Ausgangssituation vom 30.10.2015 dürfen die Basiswerte also bis zu 40,00 Prozent verloren haben, damit dennoch der Zinsbetrag von 66,00 Euro pro Zertifikat, bezogen auf den Nennbetrag von 1.000,00 Euro, ausgezahlt wird. Sollte der Kurs eines Basiswerts jedoch einmal unter einer Barriere schließen, erfolgt am folgenden Zinszahlungstag keine Zinszahlung. Hier setzt dann aber die Memory-Funktion ein, denn das Zertifikat erinnert sich an entgangene Zinsausschüttungen. Denn schon am nächsten Beobachtungstag können zuvor entgangene Zinszahlungen nachgeholt werden, an dem eine positiv verlaufende Barrierenprüfung vorgewiesen werden kann.
Am Bewertungstag, dem 28.10.2021, gelten allein die 60-prozentigen Barrieren, um das Zertifikat insgesamt zum glücklichen Finale zu führen, falls keiner der fünf vorhergehenden Beobachtungstage die Rückzahlung auslösen konnte. Eine Barrierenbehauptung durch alle vier Aktien genügt nun für die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags in bar. Und der letzte Zinsbetrag von 66,00 Euro sowie alle bisher ausgebliebenen Zinsbeträge werden bei intakten Barrieren ebenfalls ausgezahlt. Wird die maximal vorgesehene Laufzeit von rund sechs Jahren voll ausgenutzt, kann die gezahlte Summe aus den Zinsbeträgen und dem Nennbetrag somit 1.396,00 Euro pro Zertifikat erreichen.
Allerdings beschreiten die vier Aktien am Bewertungstag an der 60-prozentigen Barriere einen besonders schmalen Grat zwischen Erfolg und Misserfolg. Ein einziger Basiswert mit unterschrittener Barriere macht einen Verlust bei der Nennbetragsrückzahlung bereits unausweichlich, wenngleich das Airbag-Element bei der Verlustreduktion helfen kann: Die Anzahl der Aktien des Basiswerts mit der schwächsten Wertentwicklung, die nun an den Anleger übertragen werden, unterstellt nämlich einen Kauf zum niedrigen 60-Prozent-Niveau und nicht etwa zum hohen Startwert. Bei der Rückzahlung mit Aktien wird der Anleger folglich so gestellt, als wenn er nicht auf dem anfänglichen Kursniveau, sondern mit einem hohen Rabatt eingestiegen wäre.
Im schlechtesten Fall könnten die gelieferten Aktien wertlos sein und es könnte niemals ein Zinsbetrag während der gesamten sechs Laufzeitjahre geflossen sein. Dann würde das Zertifikat einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals erzeugen. Weniger spektakuläre Negativszenarien lassen das Investment unter dem Strich im Verlust enden, da die eventuell erhaltenen Zinszahlungen das Minus bei den letztlich übertragenen Aktien nicht ausgleichen können. Darüber hinaus ist auch bei einer sehr positiven Entwicklung der Basiswerte zu beachten, dass der Anleger an dieser nicht teilnimmt, da maximal der Nennbetrag sowie die entsprechenden Zinsen gezahlt werden.
Zusätzlich ist das Emittentenrisiko zu berücksichtigen. Käme es zu einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank, könnten auch die ausstehenden Express-Papiere nicht wie geplant bedient werden. Hierbei wäre der Nennbetrag von einem Totalverlust bedroht.
Das DekaBank Multi Express-Zertifikat Memory mit Airbag 11/2021 mit der WKN DK0F28 steht vom 07.10.2015 bis zum 30.10.2015* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 1.005,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 5,00 Euro emittiert.
* Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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