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DAX-Check: Kleine Ursache, großes Umdenken
An den Aktienmärkten jenseits des Atlantiks, aber auch hierzulande scheint es während der vergangenen Woche zu einem großen Umdenken gekommen zu sein. Denn mit einem Male ist die Schar derjenigen, die eine erste Zinsanhebung der US-Notenbank noch in diesem Jahr sehen, deutlich gesunken. Immer mehr Akteure glauben mittlerweile an einen ersten Zinsschritt nicht vor März 2016. Und folgt man den Kommentatoren und Analysten, soll daran einzig und allein der US-Arbeitsmarktbericht des Monats September schuld gewesen sein. Dabei kann der für viele enttäuschend ausgefallene Zuwachs von 142.000 neu geschaffenen Stellen, gemessen an der üblichen Volatilität dieses Datums, nicht wirklich als Schwächezeichen gelten. Selbst wenn man die Revisionen der Vormonate ins Negative mit in Betracht zieht, bleibt der enorme Stimmungswandel in der Marktmeinung überraschend. Natürlich gibt es neu aufgekommene Zweifel hinsichtlich des US-Wirtschaftswachstums. Tatsächlich haben sich die BIP-Erwartungen vieler Analysten seit Ende Juli um etwa 0,7 Prozent (vgl. GDPNow) deutlich verringert. Andererseits ist die Erwartungshaltung der deutlich pessimistischeren, aber als treffsicher geltenden Fed von Atlanta sogar um ein paar Zehntelprozentpunkte auf 1,0 Prozent für das dritte Quartal 2015 gestiegen. Ja, die Wachstumserwartungen haben sich eingetrübt, aber kaum so schwerwiegend, als dass sie die US-Notenbank von ihrem eingeschlagenen Weg einer Zinserhöhung in diesem Jahr abbringen dürfte. Allerdings scheinen viele Börsianer die Ernsthaftigkeit dieser Absicht in Zweifel zu ziehen. Nicht nur, dass man nicht mehr an die Zinswende in diesem Jahr glaubt. Vielmehr gehen manche Kommentatoren mittelfristig davon aus, dass die Fed im schlimmsten Fall sogar ein neues quantitatives Lockerungsprogramm auf den Weg bringen könnte. Obgleich nicht wenige Ökonomen den Erfolg eines solchen Programms in Frage stellen und sich etwa der frühere US-Finanzminister Lawrence Summers in der „Financial Times“ unlängst von einer umsichtigen Expansion der Fiskalpolitik größere Stimulus- Effekte verspricht, hat sich die Wahrnehmung der Anleger offenkundig verändert. Ihr Optimismus hierzulande und der jüngste Schwenk der Investoren in den USA in die gleiche Richtung seit einigen Tagen zeigt unmissverständlich: Die derzeitige Fed-Politik taugt zumindest für eine mentale Versicherung gegen Aktienmarkt-Abstürze. Unterdessen hat sich der DAX in Richtung seines Stabilitätspunkts bei nunmehr 10.190/95 entwickelt. Während das mittelfristig neutrale Territorium darüber bis auf 10.415 bzw. 10.510 reicht, darf für eine weitere positive Entwicklung 9.640/45 nicht mehr unterlaufen werden. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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