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Markt-Check: Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben
rückBlick: Konjunktursorgen belasten Als die Fed nach der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses verkündete, die Zinsen auf dem historisch niedrigen Niveau zu belassen, reagierten die Aktienmärkte weltweit unterschiedlich. Während in den Emerging Markets und allen voran in China die Verschiebung der Zinswende für Erleichterung sorgte, gingen in den Industrieländern die meisten Indizes auf Talfahrt. In vielen Emerging Markets hätte eine Zinserhöhung möglicherweise zu einer Verschärfung der Kapitalflucht geführt. Auf der anderen Seite machen sich nun wieder vermehrt Wachstumssorgen breit, schließlich begründeten die Währungshüter ihre Entscheidung mit der schwächelnden Wirtschaft in China sowie den unsicheren Aussichten für die globale Konjunktur. Die Hinweise darauf, dass das Wirtschaftswachstum in China tatsächlich ins Stocken geraten ist, verdichten sich mit jedem Tag. Erst Ende September fiel der Einkaufsmanagerindex, der die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe misst, auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren. In den USA dagegen scheint die Lage etwas besser zu sein. Zumindest spricht das Gros der Konjunkturdaten, wie beispielsweise eine niedrige Arbeitslosenquote von 5,1 %, für ein moderates Wachstum. OECD senkt den Ausblick Aufgrund der schwachen konjunkturellen Entwicklung in wichtigen Schwellenländern wie Brasilien und China senkte kürzlich die OECD ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum. So wurden die Erwartungen für das laufende Jahr um 0,1 % auf 3,0 % reduziert und für 2016 um 0,2 % auf 3,6 %. Auch für Deutschland rechnet die OECD im kommenden Jahr mit einem geringeren Wachstum. Da die deutsche Wirtschaft sehr exportabhängig ist, belastet die geringere Nachfrage aus den Emerging Markets die heimischen Unternehmen. Aus diesem Grund geht die OECD für das nächste Jahr von einem Wirtschaftswachstum von lediglich 2,0 % aus – noch vor wenigen Monaten wurde ein Anstieg von 2,4 % erwartet. Auf einem guten Weg sieht die OECD dagegen die USA und erhöhte die Prognose für dieses Jahr um 0,4 % auf 2,4 %. ifo-Geschäftsklimaindex hellt sich weiter auf Unbeeindruckt von der Wachstumsschwäche in China zeigt sich der ifo-Geschäftsklimaindex. Die aktuelle Lage sehen die 7.000 befragten Unternehmenslenker zwar etwas schlechter als im Vormonat, aber dafür blicken sie optimistischer in die Zukunft. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen um Volkswagen und der möglichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft könnten die Ergebnisse allerdings überholt sein. EZB lässt alles beim Alten Nach den jüngsten Turbulenzen an den Kapitalmärkten und den zunehmenden Konjunktursorgen wurden Stimmen laut, die von der EZB eine Ausweitung und zeitliche Streckung des Anleihenkaufprogramms forderten. Diesen Wünschen erteilte Bankchef Mario Draghi vorerst eine Absage. Seiner Aussage nach trüben das schwache Wachstum, der starke Euro und der Ölpreisverfall zwar den Ausblick. Da es aber noch zu früh sei, die Auswirkungen zu beurteilen, werde die EZB an ihrer aktuellen Geldpolitik festhalten. Obwohl China weit weg ist, wurde der DAX® sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, der DAX® hat die Gewinne der ersten Jahreshälfte in kurzer Zeit wieder abgegeben. Welche Auswirkungen hat die chinesische Wachstumsschwäche auf die hiesigen Unternehmen? ausBlick: Griechenland hat gewählt Überraschend deutlich hat in Griechenland die Syriza-Partei die Neuwahlen gewonnen. An den bisherigen Machtverhältnissen ändert sich somit kaum etwas. Neben Ministerpräsident Tsipras sitzen auch wieder viele bekannte Gesichter aus der vorherigen verkürzten Legislaturperiode auf der Regierungsbank. Neben der weiteren Umsetzung der Reformen, welche die Grundlage für das dritte Hilfsprogramm waren, stehen auf Tsipras‘ Agenda ein „Neustart“ der griechischen Wirtschaft sowie eine Schuldenerleichterung ganz oben. Allerdings darf man gespannt sein, welche Halbwertszeit seine Wahlversprechen diesmal haben. Weitere Wahlen in Europa Im Dezember 2015 stehen in Spanien Parlamentswahlen an. Ähnlich wie in Griechenland kann es auch hier zu einem Linksruck kommen. Nach den letzten Umfragen im August liegt die regierende Volkspartei mit 28,2 % zwar wieder vorne, gefolgt von den Sozialisten mit 24,9 % und der linken Podemos mit 15,7 %, doch der überraschend klare Sieg der Syriza-Partei könnte den Protestwählern wieder Aufwind geben. Derzeit interessanter als der Ausgang der Wahlen in knapp drei Monaten sind allerdings die aktuellen Entwicklungen in Katalonien. Nach den Regionalwahlen am vergangenen Sonntag steht eine mögliche Abspaltung Kataloniens wieder im Fokus – statt vom Grexit ist nun von einem Catexit die Rede. Vor allem an den Börsen könnte dies zu Turbulenzen führen, schließlich steht Katalonien für 20 % der Wirtschaftsleistung Spaniens. Wann kommt die US-Zinswende? Fed-Chefin Janet Yellen stellte in der Pressekonferenz nach dem Zinsentscheid eine Erhöhung der Leitzinsen bis Ende des Jahres in Aussicht. Sollte sich die Stimmung an den Märkten allerdings weiter eintrüben und sollten die Konjunktursorgen zunehmen, scheint dies aber fraglich. Immer mehr Marktteilnehmer rechnen erst 2016 mit einem ersten Schritt – wenn überhaupt. Manche Experten halten sogar eine Wiederauflage des Quantitative Easing für wahrscheinlicher als die lange angekündigte Zinswende. |
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