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01.10.15, 10:30

Extra-Check: Institutionen, die die Märkte bewegen - Teil 1: Der Internationale Währungsfonds (IWF)

Der Begriff „die Institutionen“ ist spätestens seit der Griechenlandkrise in aller Munde. Daher möchten wir in der neuen Serie einen Blick hinter die Institutionen werfen, die aktuell besonders im Mittelpunkt stehen und die Märkte bewegen.
Extra-Check: Institutionen, die die Märkte bewegen - Teil 1: Der Internationale Währungsfonds (IWF)

Der Begriff „die Institutionen“ ist spätestens seit der Griechenlandkrise in aller Munde. Daher möchten wir in der neuen Serie einen Blick hinter die Institutionen werfen, die aktuell besonders im Mittelpunkt stehen und die Märkte bewegen. Den Anfang macht der IWF , der aktuell zusammen mit der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Kommission als „die Institutionen“ (vormals Troika) u.a. die Staatshaushalte der Krisenländer der Eurozone überwacht.

Entstehung und Aufgaben
Entworfen wurde der in Washington D.C. ansässige IWF im Juli 1944 auf der Währungs- und Finanzkonferenz der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen in Bretton Woods (USA), die Gründung erfolgte ein Jahr später. In den Jahren nach dem Krieg zählten zu den wichtigsten Aufgaben die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, die Stabilisierung von Wechselkursen und die Erleichterung des Welthandels. Heutzutage steht weniger die Vermeidung von Währungskrisen, sondern vor allem die Unterstützung von in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Mitgliedern im Fokus.

Aufgrund einer informellen Abmachung zwischen den USA und einigen westeuropäischen Ländern ist der Direktor des IWF grundsätzlich ein Europäer. Seit Juli 2011 bekleidet die ehemalige französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde dieses Amt. Im Gegenzug wird der ebenfalls wichtige Posten des stellvertretenden Direktors an einen US-Amerikaner vergeben. Aktuell gehören dem IWF 188 Staaten an, Deutschland trat 1952 bei. Die Stimmrechte richten sich nach den Kapitalanteilen. Über den größten Stimmanteil verfügen die USA mit fast 17 %, gefolgt von Japan und Deutschland mit jeweils rund 6 %.

Fluch oder Segen?
Die Meinungen zum Internationalen Währungsfonds gehen teilweise auseinander. Die Befürworter verweisen darauf, dass seit Gründung der Institution die Zahl der Staatspleiten zurückgegangen ist. Dank schnell zur Verfügung gestellter Kredite sowie damit verbundener Reformauflagen konnte so manch einem Staat, der in Zahlungsschwierigkeiten gekommen war, geholfen werden, z. B. Mexiko im Rahmen der Tequila-Krise 1995. Kritiker vertreten dagegen häufig die Meinung, dass die an die Vergabe der Hilfsgelder geknüpften Bedingungen zu hart seien und krisenverschärfend wirken können, z.B. einzelne Länder im Rahmen der Asienkrise in den 90er Jahren. Des Weiteren wird der geringe Stimmanteil der aufstrebenden Entwicklungsländer bemängelt, weshalb im vergangenen Jahr die Gründung einer Alternativ-Organisation unter Führung der BRICS-Staaten angekündigt wurde. Unabhängig davon, wie man das Handeln bewertet, sollten Anleger das Vorgehen des IWF genau verfolgen. Erst jüngst wurde im Rahmen der Griechenland-Problematik deutlich, welchen Einfluss die mächtige Institution auf die Entwicklung an den Börsen hat.
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