Autor: Hussam Masri
Kurz vor dem Abschlussquartal des Börsenjahres 2015 kämpft der europäische Aktienmarkt gemessen am Standardwerte-Barometer EURO STOXX 50® um den Verbleib in der Pluszone. Ob sich die Notierungen über dem Jahresschlussstand von 2014 bei 3.136 Punkten halten können, erscheint fraglich. Andererseits hat die Erholung nach dem zwischenzeitlichen Abrutsch unter die 3.000er Marke im August auch gezeigt, dass bei günstigen Notierungen schnell wieder Käufer auf den Plan treten.
Währenddessen wurden die jüngsten Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi hinsichtlich einer eventuellen Erweiterung des Anleihekaufprogramms in den Medien als Stütze für die allgemeine Marktstimmung kommentiert. Doch auch die weltweiten Krisen, speziell die Wachstumssorgen um China, wiegen stark. In Anbetracht dieser Unsicherheiten wurde nicht einmal die ausgebliebene Zinserhöhung in den USA mit Wohlwollen aufgenommen.
So erscheint es gut möglich, dass gerade der europäische Aktienmarkt weiterhin zwischen globalen Krisenängsten und heimischen Konjunkturhoffnungen unter dem Beistand der EZB schwankt und in absehbarer Zeit keinen ausgeprägten Trend ausbildet. Die Jagd nach fest definierten Renditen, deren Realisierung dem Börsengeschehen besonders wenig abverlangt, könnte daher das Mittel der Wahl sein.
6,00 Prozent Zinsertrag pro Jahr unter zunehmend moderaten Bedingungen
Das DekaBank Express-Zertifikat Relax 10/2021 bezogen auf den EURO STOXX 50® bietet zwar die Möglichkeit einer schnellen Rückzahlung, eventuell sogar schon nach einem Jahr. Sicher ist der vorzeitige Abschluss jedoch nicht, wobei die Aussichten für ein ertragreiches Ende mit der Zeit immer besser werden. Daher sollten Investoren unbedingt einen rund sechsjährigen Anlagehorizont bis zum endgültigen Laufzeitende mitbringen. Nur so lassen sich alle Chancen voll ausschöpfen.
Ob es zu einer schnellen Rückzahlung mit Gewinn kommt, wird an den jährlichen Beobachtungstagen entschieden. Es steht dabei die Frage im Raum, ob der EURO STOXX 50® Index auf oder über der Tilgungsschwelle schließt. Sobald dies der Fall ist, wird die Rückzahlung des Express-Papiers in die Wege geleitet. Der Anleger erhält daraufhin automatisch den eingesetzten Nennbetrag von 100,00 Euro sowie 6,00 Euro für jedes bisher vergangene Jahr seit der Auflage.
Um die Behauptung der Tilgungsschwelle nach und nach zu erleichtern, wird das Niveau regelmäßig abgesenkt. So müsste der EURO STOXX 50® am 14.10.2016 noch 100,00 Prozent seines Anfangslevels vom 16.10.2015 behaupten. Doch an den folgenden Beobachtungstagen schrumpft die Hürde um jeweils 5,00 Prozentpunkte. Kommt es beispielsweise am 14.10.2020 nach vier verstrichenen Prüfterminen zum Abgleich zwischen Indexstand und Tilgungsschwelle, liegt die Hürde nur noch bei 80,00 Prozent des ursprünglichen Indexstands. Und der erzielbare Zinsbetrag summiert sich nach fünf Jahren schon auf 30,00 Euro je Zertifikat.
Sollten die wachsenden Rückzahlungschancen an den fünf Beobachtungstagen jedoch nicht ausreichen und der abschließende Bewertungstag am 14.10.2021 erreicht werden, gelten noch einmal erheblich gelockerte Bedingungen. Um das Investment ertragreich ins Ziel zu steuern, muss der EURO STOXX 50® Index jetzt nur noch bei wenigstens 65,00 Prozent seines Startwerts schließen. Daraufhin kommt der Nennbetrag von 100,00 Euro nebst des maximal erreichbaren Zinsbetrags von 36,00 Euro zur Auszahlung. Angesichts dieser nochmals erhöhten Erfolgswahrscheinlichkeit zum Finale genügt im Grunde die Überzeugung, dass der europäische Standardwerte-Index in rund sechs Jahren nicht mehr als 35,00 Prozent gegenüber dem anfänglichen Niveau im Minus liegen wird. Die Möglichkeiten zur vorzeitigen Rückzahlung sind so gesehen lediglich ein zusätzlicher Vorteil.
Während das Zertifikat also auch in einem moderat negativen Börsentrend erfolgreich abschneiden kann, nimmt der Anleger an einer positiven Entwicklung des Basiswerts nicht teil. Eine Klettertour des EURO STOXX 50® Index ist zwar zur Tilgungsschwellenbehauptung willkommen, aber die Zinserträge können nicht höher als die fest definierten 6,00 Prozent für jedes vergangene Laufzeitjahr ausfallen. Die Rückzahlung erfolgt in diesem Fall auch nur maximal zum Nennbetrag des Zertifikats.
Falls der Basiswert jedoch Jahr für Jahr an den sinkenden Tilgungsschwellen und sogar an der niedrigen Barriere bei der letzten Überprüfung scheitert, drohen erhebliche Verluste von mehr als 35,00 Prozent auf den Nennbetrag. Die negative prozentuale Wertentwicklung des EURO STOXX 50® Index gegenüber dem Startwert schmälert nun vollständig die Rückzahlungshöhe. Der Rückzahlungsbetrag wird dabei geringer als der Emissionspreis des Zertifikats ausfallen. Für den Anleger wären in diesem Fall Verluste des eingesetzten Kapitals die Folge. Darüber hinaus werden keine Zinsen gezahlt.
Außerdem verursacht das Emittentenrisiko eine Totalverlustgefahr, denn im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank könnten auch alle ausstehenden Express-Zertifikate Relax nicht plangemäß bedient werden. Im ungünstigsten Fall ist auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.
Das DekaBank Express-Zertifikat Relax 10/2021 bezogen auf den EURO STOXX 50® mit der WKN DK0FZ7 steht vom 28.09.2015 bis zum 16.10.2015* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 101,00 Euro je Stück inklusive eines Ausgabeaufschlags von 1,00 Euro emittiert.
* Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.
Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.
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