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DAX-Check: Dringender Ruf nach Entscheidung
Eigentlich sollte man erwarten können, dass sich Börsianer hierzulande mitunter auch für Wirtschaftsdaten aus Deutschland interessieren. Vor allem, wenn sie, wie in der abgelaufenen Berichtswoche, positiv ausfallen. Aber selbst die deutschen Exporte, die im Juli erneut ein Rekordhoch erreicht haben, übten nur temporär Einfluss auf das Geschehen am Aktienmarkt aus. Stattdessen versucht man eher den Ursachen für den starken Einbruch der globalen Aktienmärkte im August auf den Grund zu gehen. Natürlich wird niemand ernsthaft in Abrede stellen, dass die chinesischen Aktienmärkte dabei eine wichtige Rolle gespielt haben. Dennoch dürfte auch ein anderer Einflussfaktor wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Obwohl sich die Diskussion über den Zeitpunkt der ersten Leitzinserhöhung der US-Notenbank seit 2007 längst totgelaufen hat und die meisten Akteure auf einen solchen Schritt vorbereitet scheinen, haben die Aktienmärkte vor allem während der vergangenen beiden Wochen auf Statements von Mitgliedern des Offenmarktausschusses erleichtert reagiert. So geht auch hierzulande das Rätselraten weiter, wann die US-Notenbank nun tatsächlich den Leitzins anheben wird. Dabei hat sich die Wahrscheinlichkeit für einen derartigen Schritt in der kommenden Woche auf weniger als 30 Prozent (vgl. Bloomberg) verringert. Während die Mehrheit immer noch den Dezember-Termin favorisiert, gibt es mittlerweile nicht wenige Beobachter, die sich auch eine Zinserhöhung als Ergebnis der Sitzung des Offenmarktauschusses im Oktober vorstellen können. Einige halten es sogar für möglich, dass es nur zu einem Mini-Schritt von 0,1 Prozent kommen wird. Interessanterweise haben sich ausgerechnet Sprecher von Zentralbanken aus Emerging-Markets-Ländern dafür ausgesprochen, die Fed solle endlich die Zinsen anheben, damit die ewige Ungewissheit aufhöre. Ein solches Ersuchen steht jedoch im Widerspruch zur Position der Weltbank, die erst vor kurzem vor einer Destabilisierung der aufstrebenden Märkte als Folge einer Zinserhöhung im September warnte. Dennoch wünschen sich auch hierzulande mittlerweile etliche Akteure, dass die Fed endlich ihr Ei legen möge. Allerdings wäre damit keineswegs die Unsicherheit für alle Zeit aus dem Weg geräumt. Denn es dürfte nach einem ersten Schritt in die neue Richtung naturgemäß nicht allzu lange dauern, bis der Markt beginnt, über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung zu grübeln. Während des Berichtszeitraums hat sich der DAX kurzzeitig in Richtung unseres Stabilisierungspunktes bei 10.575/80 vorgeprescht, ohne diesen allerdings ernsthaft herauszufordern. Stattdessen bleibt der DAX verwundbar, wobei mit 9.760 nunmehr die beste Unterstützung ausgewiesen ist. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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