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10.08.15, 10:00

DAX-Check: Abzählspiele

Es sind momentan nicht die Nachrichten aus Deutschland oder Europa, die den DAX bewegen. Vielmehr richten sich alle Blicke in Richtung USA, wo während der vergangenen Woche die Diskussion um den Zeitpunkt einer möglichen ersten Leitzinserhöhung der US-Notenbank seit 2006 neue Nahrung erhielt.
DAX-Check: Abzählspiele

Es sind momentan nicht die Nachrichten aus Deutschland oder Europa, die den DAX bewegen. Vielmehr richten sich alle Blicke in Richtung USA, wo während der vergangenen Woche die Diskussion um den Zeitpunkt einer möglichen ersten Leitzinserhöhung der US-Notenbank seit 2006 neue Nahrung erhielt. Gab es zuvor eine knappe Mehrheit von Analysten, die von einem ersten Zinsschritt der Fed im Dezember ausgingen, hat sich das Pendel zuletzt wieder in Richtung September bewegt, dem Termin der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses der Notenbank (FOMC). Während vor allem ökonomische Daten wie die Entwicklung der Arbeitskosten in den USA, die im zweiten Quartal 2015 so langsam angestiegen sind wie noch nie seit Beginn der Erhebung dieser Datenreihe im Jahr 1982, die Mehrheit der Prognosen eher in Richtung Dezember hatten tendieren lassen, war es nun die Stimme eines Mitglieds des FOMC, durch die der September plötzlich wieder wahrscheinlicher wurde. So hatte sich der Direktor der Fed von Atlanta öffentlich für einen Zinsschritt im September stark gemacht. Dies ist nicht nur insofern bemerkenswert, als Dennis Lockhart bislang innerhalb des FOMC eher der Mitte („Centrist“) zwischen Zins- Tauben und -Falken zugerechnet wurde. Vielmehr war Lockhart außerdem noch Anfang Mai dafür eingetreten, eher abzuwarten, als das Risiko eines zu frühen Zinsschrittes einzugehen. Vor allem aber ist es bemerkenswert, dass Lockhart von einem robusten ökonomischen Umfeld für die USA ausgeht. Obgleich ausgerechnet „seine“ Notenbank – die Fed von Atlanta wird als besonders treffsicher bei BIP-Prognosen eingeschätzt – für das dritte Quartal ein reales Wachstum von gerade einmal 1,0 Prozent erwartet.

Und so wundert es nicht, dass ein Kommentator unlängst das Rätselraten um den Zinstermin mit einem Gänseblümchenspiel verglich. Ob nun beim Herausrupfen als letztes Blättchen September oder Dezember übrig bleibt, dürfte für die meisten Akteure allerdings zweitrangig sein. In diesem Licht scheint auch die vielerorts kolportierte starke Fokussierung der Börsianer auf die Arbeitsmarktberichte von Juli und August etwas übertrieben. Viel wichtiger ist doch, was einem ersten Zinsschritt noch folgen könnte. Sollten andererseits (ökonomische) Zweifel aufkommen, wird man auch bei der Fed lieber an einer alten Strategie festhalten, als die Zinsen vorschnell zu erhöhen.

Hierzulande scheinen die Börsianer indes keine Angst vor einer Zinserhöhung der Fed zu hegen, denn der DAX hat sich mittlerweile wieder stabilisiert und wird diesen Zustand erhalten können, solange 11.185/90 nicht verletzt wird. Nach wie vor wäre ein Überschreiten von 11.695/705 als bullishes Signal (Potenzial: 12.035/40) zu werten.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.


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