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Europa-Check: Aufgeschoben, aber nicht behoben
Endlich wird an den Börsen nicht mehr nur über Griechenland gesprochen. Die Schuldenkrise ist medial merklich in den Hintergrund gerückt, die Berichterstattung wurde vom „Live-Ticker“-Modus auf wenige einzelne Reportagen pro Tag reduziert. Und Finanzmarktkommentatoren versuchen ebenfalls nicht mehr verkrampft, jede noch so kleine Bewegung des Euro-Leitindex mit Nachrichten aus Athen zu erklären. Als weitere Bestätigung des Krisenendes wird auch der plötzliche Einbruch des Goldpreises gewertet. Keine Krise, kein Absicherungsbedarf, lautet die sehr vereinfachte These, die derzeit zur Begründung des Preisverfalls im Edelmetallmarkt kursiert. Dabei hatte Gold zuvor gar keine krisengetriebene Hausse durchlebt. Auch weder hämische Kommentare berühmter US-Ökonomen noch die Warnungen des griechischen Ex-Finanzministers Yanis Varoufakis, der ein Scheitern des angestrebten Reformprogramms prophezeite, konnten die spürbare Welle der Erleichterung an Europas Börsen dämpfen. Die Rückkehr zur Normalität und die Perspektive, einen ruhigen Sommerurlaub ohne größere Überraschungen an den Finanzmärkten genießen zu dürfen, stellt für viele Beteiligte sicherlich eine Wohltat dar. Doch der Schein trügt. Jedem Börsianer muss bewusst sein, dass das Kernproblem – die Schuldenmisere vieler Euro-Staaten – noch lange nicht gelöst ist, sondern nur in die Zukunft verschoben wurde. Eine altbekannte menschliche Schwäche. Dass es sich lediglich um einen Aufschub des Problems handelt, ergab auch eine Umfrage, die Bloomberg vergangene Woche veröffentlichte. Demnach rechnen zwar 70 Prozent der befragten Ökonomen dieses Jahr nicht mehr mit einem Grexit. Dennoch geht eine deutliche Mehrheit davon aus, dass dieser Gefahrenherd lediglich ins kommende Jahr verlegt wurde. Trotzdem fällt es den Marktteilnehmern derzeit nicht besonders schwer, sich mit anderen, positiveren Themen abzulenken. Beispielsweise mit dem iranischen Atomkompromiss. Europas Wirtschaft hofft, neue Märkte erschließen zu können, und speziell Politiker aus Deutschland und Frankreich – Länder die im Euro-Leitindex stark gewichtet sind – setzen darauf, die Auftragsbücher ihrer Industrien schnell mit Orders aus dem Iran zu füllen. Dieser Umstand hat wohl auch einige europäische Aktieninvestoren zu neuen Käufen bewegt. Für eine Fortsetzung der laufenden Erholungsphase ist es allerdings erforderlich, dass sich, nach den Kursgewinnen der vergangenen beiden Wochen, Rücksetzer unbedingt in engen Grenzen halten. Um dieses positive Bild, in dem der EURO STOXX 50 Platz für Kursgewinne bis 3.802 findet, zu erhalten, darf die 3.497er Unterstützungslinie weiterhin nicht durchbrochen werden. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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