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20.07.15, 09:45

DAX-Check: Im Zweifel für das Hilfspaket

Gleich zwei wichtige Politiker traten in der vergangenen Woche für etwas ein, von dem sie eigentlich nicht überzeugt sind. Die Rede ist zum einen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.
DAX-Check: Im Zweifel für das Hilfspaket

Gleich zwei wichtige Politiker traten in der vergangenen Woche für etwas ein, von dem sie eigentlich nicht überzeugt sind. Die Rede ist zum einen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Vor der Abstimmung über das griechische Rettungspaket im Bundestag sagte er, ein freiwilliger Abschied Griechenlands aus der Eurozone sei möglicherweise besser als das 86 Milliarden Euro schwere Rettungspaket, das am vorvergangenen Wochenende beim Gipfel in Brüssel auf den Weg gebracht wurde. Ähnlich äußerte sich auch der griechische Premier Alexis Tsipras, als er selbiges Paket seinem Parlament vorlegte, obgleich er einräumen musste, nicht an dessen Erfolg zu glauben. Umso bemerkenswerter ist es, dass der DAX gegenüber dem Tiefpunkt von vor zehn Tagen in einer beeindruckenden Rallye in der Spitze mehr als 1000 Punkte zulegen konnte. Eine Kursentwicklung, die nicht nur von inländischen Investoren, sondern höchstwahrscheinlich auch von ausländischen Kapitalzuflüssen getragen wurde. Ausreichend Liquidität muss dafür vorhanden gewesen sein, denn die jüngste BofA Merrill Lynch Umfrage unter Fondsmanagern ergab, dass diese mit zuletzt 5,5 Prozent die höchste Kassenquote seit der Lehman- Pleite unterhalten hatten. Allerdings scheint fraglich, ob der deutliche Kurssprung des DAX alleine auf die Fortschritte in der Causa Griechenland zurückzuführen ist. Denn ein weithin unterschätzter, aber dennoch fundamentaler Beweggrund für dieses Kaufinteresse könnte auch das Ende des Atomstreits mit dem Iran sein, von dem die Industrie in Form von Aufträgen in Milliardenhöhe profitieren dürfte.

Während hierzulande das dritte Hilfspaket für Griechenland vielbeachtete Fortschritte erzielte, bewiesen Börsianer kaum Interesse für die Impulse aus den USA. Zwar musste die Präsidentin der US-Notenbank unlängst vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses Rede und Antwort stehen, aber ein Kommentator fand für das Spannungsmoment dieser Veranstaltung einen passenden Vergleich: Wäre Janet Yellen eine Fernsehshow, stünde sie aufgrund sinkender Einschaltquoten bald zur Disposition. Denn nach übervorsichtiger monatelanger Vorbereitung haben sich die Marktteilnehmer längst auf eine Zinserhöhung im September eingestellt. Trotz „guter“ Gründe, die man einem Zinsschritt entgegenhalten könnte. Man denke nur den hohen Außenwert des US-Dollar, der sich nachteilig auf die Konjunktur auswirken könnte.

Unterdessen hat sich der DAX nach mehreren Anläufen stabilisiert und eine Basis für weitere Kurssteigerungen in Richtung 11.965 bzw. 12.275/80 gebildet. Die bisherige Untergrenze, die in diesem Zusammenhang nicht verletzt werden darf, heben wir an und zwar auf 11.075/80.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.


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