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Europa-Check: Kein Untergang des Abendlands
Wie groß der Schaden sein wird, den die Zankereien in der griechischen Schuldenkrise verursacht haben, vermag kaum jemand einzuschätzen. Dabei geht es nicht allein um das Image der Hellenen. Es geht um die Reputation Europas. Während sich beispielsweise die Asiaten weitestgehend mit Kommentaren zurückhalten, kommt jede Menge Hohn und Häme aus den USA. Und das nicht von irgendwelchen Marktbeobachtern, sondern gleich von drei renommierten Ökonomen, darunter Nobelpreisträger Paul Krugman. Ihre Befunde sind gespickt mit Seitenhieben in Richtung Berlin und Brüssel. Und obgleich auch die griechische Regierung ihr Fett abbekommt, richtet sich die Kritik überwiegend an EU-Offizielle. Auffallend oft wird dabei von „politischer Inkompetenz“ gesprochen. Nun ist mit dem griechischen Referendum tatsächlich ein zäher, fünfmonatiger Verhandlungsprozess in eine Sackgasse geraten. Mittlerweile neigt man mehr und mehr dazu, dem Philosophen Richard David Precht recht zu geben, der bereits vor einiger Zeit begann, eigenwillige Parallelen zu ziehen. So verglich er die aktuelle Situation Europas mit der des Römischen Reichs kurz vor dessen Untergang, für den Precht mangelnden inneren Zusammenhalt verantwortlich macht. Ein Zahlungsausfall Griechenlands muss natürlich nicht gleich das Ende der Währungsunion oder gar den Niedergang der europäischen Gemeinschaft bedeuten. Aber irgendjemand wird am Ende die Zeche zahlen müssen. Um noch einmal die Historie zu bemühen: Griechenland hat seit dem Jahr 1800 bereits mehrfach den Staatsbankrott erklären müssen. Häufiger noch taten dies allerdings die Spanier, Franzosen – und die Deutschen. Mit anderen Worten: Ein griechischer Staatsbankrott wäre nicht ungewöhnlich und würde sich lediglich in eine ganze Reihe von wirtschaftlichen Misserfolgen eingliedern, die Europa erlebt, aber stets auch überlebt hat. Trotz allem war in der vergangenen Woche keine allzu große Unsicherheit unter Aktieninvestoren zu spüren gewesen. Der Euro-Leitindex hat zwar gegenüber der Vorwoche etwas Terrain eingebüßt. Der Rückgang wurde aber offensichtlich von zahlreichen Anlegern genutzt, um Bestände aufzustocken. Dieses Verhalten hat den EURO STOXX 50 einerseits gestützt. Andererseits gerät dadurch unsere 3.375er Schlüsselunterstützung umso mehr in den Blickpunkt. Sie bewahrt den Index weiterhin vor größeren Verlusten und ermöglicht es, die Widerstände bei 3.691 und 3.811/16 ins Visier zu nehmen. Sollte sie jedoch versagen, würde das zahlreiche Investoren, die unlängst ihre Engagements erhöht haben, vor ernsthafte Probleme stellen. Ein Abrutschen auf mindestens 3.202 wäre die Folge. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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