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Europa-Check: Euroland-Investoren beweisen Ausdauer
Falls Sie es vergessen haben sollten: Bis vor kurzem galt der 5. Juni als Stichtag für die Lösung der griechischen Schuldenkrise. Und beim anschließenden G7-Gipfel verkündeten die Verantwortlichen lautstark, es seien zum „allerletzten Mal allerletzte Angebote“ an Athen gemacht worden. Gut, dass die Marktteilnehmer solche Ankündigungen nicht jedes Mal für bare Münze nehmen. Auch wenn Kommentatoren nach wie vor hartnäckig versuchen, jede noch so kleine Bewegung an den europäischen Aktienmärkten mit Griechenland in Verbindung zu bringen. Der nervenaufreibende Schlagabtausch, den sich die Syriza-Regierung mit ihren Geldgebern liefert, geht unterdessen munter weiter. Fristen werden verschoben und Drohungen aufgefrischt. Mittlerweile ist der 30. Juni zum neuen Tag X erklärt worden. Verhandlungen hätte es bereits genug gegeben, Entscheidungen müssten endlich her, polterte EU-Ratspräsident Donald Tusk. Wenn nicht schon bald ein Durchbruch gelänge, sei „das Spiel aus“. Angesichts der deutlichen Differenzen, die nach wie vor zwischen Griechenland und seinen Gläubigern bestehen, verkommen solche Drohgebärden aber zu wirkungslosen Showeinlagen. Unterdessen muss die EZB zähneknirschend den Kreditrahmen für die griechische Notenbank (ELA-Nothilfen) immer wieder aufstocken, was daran liegt, dass griechische Sparer versuchen, ihre Guthaben abzuziehen und ins Ausland zu schaffen. Angeblich haben sich diese Transaktionen in den ersten vier Monaten des Jahres auf knapp 100 Milliarden Euro summiert. Für Ökonomen stellt dieser Umstand schon lange eine ernste Bedrohung dar. Aber dies ist nicht die einzige Warnung, die Aktienanlegern derzeit erreicht. Analysten der Ratingagentur Moody’s versuchten jüngst mit einer Studie auf die hohen Bewertungen der Finanzmärkte hinzuweisen. Die Hälfte der untersuchten Anlageklassen hätte sich bereits weit von ihrem historischen Mittelwert entfernt (eine Standardabweichung) und wäre dadurch aktuell zu teuer. In einigen europäischen Ländern, aber auch in Japan und den USA liegt der Wert sogar schon anderthalb Standardabweichungen über seinem zehnjährigen Durchschnitt. Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller stößt ins gleiche Horn. Seinem Bewertungsindex zufolge sind Aktien im Verhältnis zu den Unternehmensgewinnen zu teuer. Doch das verkündet er schon seit mehr als einem Jahr. Während dieser Zeit konnten sich EURO STOXX 50-Anleger über Kursgewinne freuen. Allerdings befindet sich der Euroland- Index mittlerweile auf Korrekturkurs. Unserer 3.375er Zielmarke hat er sich bis auf 1 Prozent genähert, bevor es zur ersten Gegenbewegung kam. Fällt diese Unterstützung, könnten sich Verluste bis 3.315/25 ausdehnen. Die Stabilitätshürde liegt nun tiefer bei 3.634/44. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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