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Europa-Check: Europa ist beliebt!
Fragen zum Verhandlungsstand mit Griechenland ist EZB-Präsident Mario Draghi am Mittwoch konsequent ausgewichen. Überhaupt lag in der vergangenen Woche das Hauptaugenmerk der Anleger nicht länger auf der griechischen Schuldenkrise. Zwar war von Beratungen auf höchster Ebene zu hören, was an das Frühjahr 2013 erinnerte, als eben solche Spitzentreffen erfolgreich die Staatspleite Zyperns verhinderten. Aber selbst die Kunde vom „allerletzten Angebot“, das auf diesem Gipfel Griechenland gemacht werde, vermochte Anleger nicht zu beeindrucken. Denn zu viele andere Dinge sind passiert, auf die es ebenfalls zu achten galt. Zum einen ließen die teils rasant steigenden Renditen europäischer Anleihen die Investoren aufhorchen. Zum anderen sorgten die anfangs erwähnte EZB-Sitzung bzw. diverse G7- Vorbereitungstreffen immer wieder für Schlagzeilen. Und noch eine weitere Frage fachte glühende Diskussionen, besonders unter langfristigen, in europäischen Aktien engagierte Investoren an: Wird Großbritannien alsbald die EU verlassen? Wenn zu einem Grexit auch noch ein Brexit käme, wäre das für einige, die Europa als Anlageregion favorisieren, wohl zu viel. Zur Wochenmitte beruhigte allerdings eine Studie des US-Meinungsforschungsinstituts PEW Research Center die aufgebrachten Gemüter. Für 6.000 Europäer aus sechs ausgewählten Ländern, die insgesamt 70 Prozent der Bevölkerung Europas bzw. 74 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen, war die Sache klar: Danach kann es ihres Erachtens langfristig nur ein starkes Wachstum in einem großen Europa ohne Aussteiger geben. Für einen Verbleib Großbritanniens in der EU votierten übrigens 55 Prozent der Briten. Trotz aller Widrigkeiten ist Europa also immer noch beliebt. Kritik an der europäischen Finanzkrisenbewältigung gab es dennoch. Und zwar aus Übersee. So erklärte der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers, er könne nichts mit der wachstumsorientierten Konsolidierung anfangen, die insbesondere von Deutschland vertreten wird. Summers ging hart mit der EU-Führung ins Gericht, deren Politik er als „völlig verfehlt“ und im ökonomischen Sinne auch als realitätsfern bezeichnete. Die Europäer müssten endlich erkennen, dass „Austerität Grenzen hat“. Angesichts der zahlreichen hauseigenen Probleme und Krisen in den USA wirkte diese Invektive aus Übersee allerdings nur wenig überzeugend. Mittlerweile hat der EURO STOXX 50 eine wichtige Grenze unterlaufen, so dass er anscheinend die Mitte April losgetretene Korrektur fortzuführen beabsichtigt. Er steuert nun auf die 3.375er Zielmarke zu und dürfte darunter sogar bis 3.315/25 abdriften. Aufheben lässt sich diese Entwicklung nur durch ein Überwinden der 3.690/700er Marke. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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