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DAX-Check: Anleihemarkt: Neuer Angstfaktor für Aktienanleger? Während Aktienhändler zu Beginn der vergangenen Woche lautstark monierten, der DAX habe sich zu einem „Pendel- Index“ entwickelt, hatten ihre Kollegen aus dem Rentenhandel alle Hände voll zu tun. Die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen vollzogen innerhalb eines Tages den größten Renditesprung seit gut drei Jahren. Und auch Anleihen anderer (süd-)europäischer Länder begaben sich auf Sinkflug. Angeblich sei die etwas höhere (mit 0,3 Prozent aber tatsächlich immer noch moderate) Inflationsrate im Mai am abrupten Renditeanstieg schuld gewesen. Und da Inflation und Zentralbankaktivität derzeit äußerst sensible Themen darstellen, ist es kein Wunder, dass der Anleihemarkt momentan im Mittelpunkt des Interesses der Akteure steht. Und dies sicher nicht nur, weil sich die Rendite deutscher 10-jähriger Papiere schnurstracks auf die Ein-Prozent-Marke zubewegt hat. EZBChef Mario Draghi ließ auf der Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch durchblicken, ihn würden die starken Schwankungen an den Anleihemärkten nicht weiter stören. Man müsse sich an „Phasen mit höherer Volatilität gewöhnen“. Die EZB würde ihrer Linie auf jeden Fall treu bleiben und ihr quantitatives Lockerungsprogramm unbeirrt fortsetzen, bis sich die Inflationsrate in Richtung zwei Prozent bewege, was allerdings noch lange dauern kann. Zahlreiche Marktteilnehmer ließen sich dennoch nicht davon abhalten, weiter auf 10-jährige Staatsanleihen einzudreschen. Aber nicht nur Händler und Investoren scheinen sich auf den Bondmarkt einzuschießen. Wenn es um die künftige Entwicklung der Aktienmärkte geht, sprechen deutlich mehr Analysten wesentlich öfter über Anleihen, als dies noch vor einigen Monaten der Fall war. Dabei betonen sie, dass Dividendentitel von der Entwicklung an der Zinsfront stark beeinflusst würden. Und da viele Prognostiker in den vergangenen Jahren mit ihren Korrektur- und Crash-Prognosen für die Aktienmärkte mehrfach kläglich gescheitert sind, wenden sie sich jetzt lieber anderen Themen zu, wie auch der bekannte US-Ökonom Nouriel Roubini, der nun Crash- Fantasien am Bondmarkt auslebt und dort vor einer „Liquiditäts-Zeitbombe“ warnt, die zu platzen droht. Seltsamerweise zeigen die jüngsten Ereignisse an den Anleihemärkten tatsächlich weit größere Wirkung auf Aktieninvestoren als andere Entwicklungen, die während der ersten Jahreshälfte direkt den Aktienmarkt betrafen. Und dies im negativen Sinne, denn der DAX ist mittlerweile aus seiner neutralen Handelsspanne herausgefallen und hat damit Schwäche signalisiert. Nach der Korrektur im April droht nun ein zweiter Abschwung bis auf das Niveau von 10.430 Punkten. Lediglich ein Überwinden der 11.915er Marke könnte dies noch verhindern. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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