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02.06.15, 10:15

Europa-Check: Wahn und Wirklichkeit in Athen

Wenn die Europäische Zentralbank in einigen Wochen 75 Millionen Exemplare der neuen Zwei-Euro-Gedenkmünze zum 30jährigen Bestehen der Europafahne in Umlauf bringen wird, könnte das eventuell auch ein Abschiedsgeschenk für eines der Euro-Mitglieder werden.

Europa-Check: Wahn und Wirklichkeit in Athen

Wenn die Europäische Zentralbank in einigen Wochen 75 Millionen Exemplare der neuen Zwei-Euro-Gedenkmünze zum 30jährigen Bestehen der Europafahne in Umlauf bringen wird, könnte das eventuell auch ein Abschiedsgeschenk für eines der Euro-Mitglieder werden. Denn zum einen stammt das Design der neuen Münze aus Griechenland. Zum anderen könnte die Euro-Mitgliedschaft der Hellenen dann bereits Geschichte sein. Immerhin sprachen vergangene Woche sowohl IWF-Chefin Christine Lagarde als auch Finanzminister Wolfgang Schäuble außergewöhnlich offen über die Möglichkeit einer griechischen Staatspleite. Auch ein Austritt Griechenlands, der sogenannte „Grexit“, wäre eine Option, hieß es. Verwunderlich ist es nicht, wenn mittlerweile ohne Umschweife über den möglichen Ausstieg gesprochen wird. Seit Monaten räumen griechische Bürger ihre Konten leer. Vertrauen in die neue Regierung sieht anders aus. Und seit Monaten ziehen sich die Verhandlungen zur Restrukturierung der Staatsschulden zwischen der Syriza-Führungsspitze und den EU-Finanzministern ergebnislos in die Länge.

Umso erstaunlicher, wie optimistisch die Athener Regierung die derzeitige Situation interpretiert. Der Premier und der Finanzminister sehen sich, ihren jüngsten Einschätzungen zufolge, so gut wie gerettet. Anscheinend haben sie eine völlig andere Wahrnehmung der Lage und wähnen sich bereits seit Ende vergangener Woche in Sicherheit. Zumindest gingen sie fest davon aus, sich mit den Euro-Partnerländern bis zum Wochenende handelseinig zu werden. Davon war aber bislang noch nichts zu spüren. Die unterschiedliche, teils verzerrte Wahrnehmung ist sicherlich auch ein Hinweis darauf, wie sehr die Griechen der Schuh drückt. Gerüchteweise war aus dem Athener Finanzministerium zu vernehmen, dass gut 1000 umsatzlose staatliche Bankkonten mit Guthaben in Höhe von bis zu 99 Euro entdeckt worden seien. Diese sollen nun zwangsweise geschlossen werden, damit dieses Geld sofort auf das Konto der Zentralbank fließen kann. Aber selbst wenn alle Konten den Höchstbetrag auswiesen, würde dies am Ende gerade einmal 100.000 Euro in die Kassen spülen. Eine solche Aktion lässt erkennen, wie verzweifelt die Akteure mittlerweile sind.

Aktieninvestoren verfolgten das Geschehen meist gelassen. Der Euro-Leitindex konsolidierte sich in einer 2,5-prozentigen Bandbreite. Trotz des schwachen Wochenschlusses ist aber noch immer nicht darüber entschieden, ob er seine Mitte April einsetzende Korrektur fortführen oder seine vorhergehenden Hausse-Aktivitäten wiederaufnehmen wird. Letztgenanntes Szenario erfordert ein Überschreiten der 3.734er Hürde. Auslöser nach unten bleibt indes die 3.531er Marke.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.



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