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Europa-Check: Privilegierte Plauderei Der eine oder andere Marktteilnehmer mag es inzwischen eintönig finden. Tatsache aber ist, dass es im laufenden Börsenjahr für Anleger im Euroland praktisch nur zwei Themen gibt, die sie fortdauernd beschäftigen: Die Manöver der Europäischen Zentralbank und der griechischen Regierung. Auch in der vergangenen Woche dominierten beide Institutionen die Schlagzeilen, denn beim schier unendlichen hellenischen Schuldenstreit zeichnet sich nach wie vor keine Einigung ab. Und da die Nerven der Verantwortlichen blank zu liegen scheinen und der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis immer ärger in Bedrängnis gerät, lauern die Medien nur auf den nächsten Fauxpas. Syrizas parlamentarische Vertreter haben bereits angekündigt, dass „die Stunde der Wahrheit“ erreicht sei. Einige von ihnen, darunter auch der griechische Kassenwart, gaben zu verstehen, dass im Fall der Fälle zunächst die Gehälter der staatlich Bediensteten gezahlt würden und Tilgungsleistungen an den IWF das Nachsehen hätten. Wortwörtlich war von Varoufakis sogar zu hören, er zöge „den Bankrott vor“. Zudem sei er über den Zustand der Wirtschaft seines Landes „entsetzt und entgeistert“. Auf sein schlechtes Verhältnis zu den anderen EU-Politikern angesprochen, ließ er gleich noch eine weitere Bombe hochgehen. Die sich hartnäckig haltenden Gerüchte, er wäre beim EU-Gipfel in Riga von Kollegen beschimpft und verspottet worden, seien Erfindungen der Medien. Er selbst hätte die Gespräche dort aufgezeichnet, behauptet er. Sozusagen als Gedächtnisstütze mache er das häufig so, war zuletzt sogar in seinem persönlichen Blog zu lesen. Aber selbst ein fehlendes Einverständnis seiner Kollegen zu diesem Mitschnitt, dürfte ihn kaum den Kopf kosten. Aber nicht nur die Probleme und Entgleisungen der Griechen beschäftigten die Märkte. Auch die EZB sorgte für Unruhe, was insbesondere Anleihe- und Devisenhändler verärgerte. So soll EZB-Direktor Benoît Coeuré bei einem Vortrag in London vor den führenden Köpfen der Hedgefonds- Branche marktrelevante Informationen zum laufenden Anleihekaufprogramm ausgeplaudert haben, von denen das gemeine Volk aber „versehentlich“ erst einen halben Tag später erfuhr. Kein Wunder, dass in Zeiten, in denen an der Börse manchmal Millisekunden über Gewinn oder Verlust entscheiden, die Aufregung groß war. Der Euro-Leitindex arbeitet unterdessen noch immer an der Wiederaufnahme seiner Hausse-Aktivitäten. Dafür ist wie gehabt ein Überschreiten der 3.734er Hürde nötig. Allerdings ist unsere Toleranz gegenüber kurzfristigen Rückschlägen gesunken. Nun darf der Index nicht mehr unter die 3.531er Marke rutschen, um einen Rückfall in den Korrekturmodus zu verhindern. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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