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Europa-Check: Glaube versetzt Berge Vergangene Woche warfen wir die Frage auf, ob der Optimismus, den die Europäische Zentralbank derzeit ausstrahlt, nicht verfrüht sei. Diese Frage stellen sich im Markt indes nur die Wenigsten. Denn in der Berichtswoche drangen weitere positive Bekundungen aus dem EZB-Tower, die von den Akteuren dann auch äußerst wohlwollend aufgenommen wurden. Grund: Aktien- und Anleiheinvestoren mussten die schwersten Rückschläge des laufenden Jahres hinnehmen. Insofern war es nur allzu verständlich, dass Nachrichten wie diejenige von der Stagnation der Inflationsrate als positive Entwicklung verkauft wurden. Die schwarze Null im April – der erste Inflationswert ohne negatives Vorzeichen nach vier Monaten – wurde wie eine Trendwende gefeiert. Dabei können angesichts der Entwicklung globaler Energie- und Nahrungsmittelkosten selbst Berufsoptimisten nicht mehr erhoffen, als dass die Inflation um die Nulllinie verharren möge. Die EZB versucht hingegen weiter den Eindruck zu erwecken, ihr ultralockeres Maßnahmenpaket hätte bereits Wirkung gezeigt. In ihrem in der vergangenen Woche veröffentlichten Wirtschaftsbericht spricht sie nicht nur von einer baldigen, dauerhaften Rückkehr der Teuerungsrate auf die 2-Prozent-Zielmarke. Die Währungshüter glauben auch fest an die heilende, konjunkturfördernde Wirkung ihres Anleihekaufprogramms. Viel anderes bleibt ihnen wohl auch nicht übrig. Und Glaube versetzt bekanntlich Berge. Natürlich muss man der EZB zugutehalten, dass die Kreditvergabe in der Eurozone erstmals seit drei Jahren wieder gestiegen und die Geldmenge etwas stärker als erwartet gewachsen ist. Aber angesichts der zahlreichen geldpolitischen Aktionen der vergangenen Jahre war diese Entwicklung längst überfällig. Interessanter ist, dass negative Nachrichten dieser Tage bei den Akteuren kaum Gehör finden. Hierzu gehören unter anderem die Äußerungen des finnischen Notenbankchefs Erkki Liikanen, der vor einer Blasenbildung an den Finanzmärkten aufgrund der Niedrigzinsen warnte. Oder auch die skeptischen Kommentare, die aus dem Kölner Institut für Wirtschaft drangen. Dort interpretiert man die jüngste positive Entwicklung des Wirtschaftswachstums nur als „Strohfeuer“. Solche Einschätzungen passen Aktienoptimisten derzeit ganz offensichtlich nicht ins Konzept. Der Rückschlag im Euro-Leitindex stellt für uns hingegen keine Überraschung dar. Im Gegenteil, die angekündigte Abwärtskorrektur hat sich mittlerweile exakt bis auf unsere erste angepeilte Zielmarke (3.575/80) vollzogen. Darunter rechnen wir mit weiteren Kursverlusten bis 3.489 und 3.451/56. Die negative Einschätzung bleibt bestehen, solange Erholungen jenseits der 3.734/39er Stabilisierungsmarke ausbleiben. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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