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04.05.15, 09:45

DAX-Check: Ausländisches Kapital kriegt kalte Füße

Eine weitere Korrektur, bei der vor allen Dingen deutsche Aktien Federn lassen mussten, liegt hinter uns. Dabei kam das Ungemach in erster Linie aus den USA, obgleich dort der Ausgang der Sitzung des Offenmarktausschusses der USNotenbank (FOMC) in der abgelaufenen Woche nicht für Unruhe sorgte.

DAX-Check: Ausländisches Kapital kriegt kalte Füße

Eine weitere Korrektur, bei der vor allen Dingen deutsche Aktien Federn lassen mussten, liegt hinter uns. Dabei kam das Ungemach in erster Linie aus den USA, obgleich dort der Ausgang der Sitzung des Offenmarktausschusses der USNotenbank (FOMC) in der abgelaufenen Woche nicht für Unruhe sorgte. Stattdessen warfen die ausgesprochen enttäuschend ausgefallenen US-Wachstumszahlen für viele Akteure Fragen auf, auch wenn sich wohl niemand darüber gewundert hat, dass die Fed das Thema einer ersten Zinsanhebung in ihrem Statement vom vergangenen Mittwoch aussparte. Auch wenn die Notenbank die derzeitige Delle bei Wachstum und Beschäftigung als „vorübergehend“ abtat, kann man nicht zwingend davon ausgehen, dass dieser u. a. wetterbedingte BIP-Einbruch im kommenden Quartal wie im Vorjahr erneut kompensiert wird. Dass die Fed die Bedeutung dieser unerfreulichen Entwicklung derart herunterspielte, zeigt, wie wenig erfreut sie darüber ist. Möglicherweise hatte man innerhalb des FOMC ursprünglich sogar vorgehabt, die Zinsen bald anzuheben, obgleich viele Marktteilnehmer mittlerweile frühestens von einem Zinsschritt im Dezember, wenn nicht erst im kommenden Jahr ausgehen. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass sich die Notenbank derzeit durch die Märkte führen lässt, statt diesen wie früher in Form einer „forward guidance“ die Richtung vorzugeben.

Wenn als Ursache für das schwache Wachstum in den USA der starke Dollar angeführt wird, muss es auf der anderen Seite jemanden geben, der von den sich abschwächenden Währungen, zu denen auch der Euro zählt, profitiert. Kein Wunder, dass zwei Monate nach Beginn der massiven Anleihekäufe aus dem Rat der EZB Stimmen zu vernehmen sind, dass man sich über erste Erfolge des QE-Programms freue. Möglicherweise verbunden mit der impliziten Forderung, man solle sich besser schon bald mit einer vorzeitigen Exit-Strategie befassen. Dabei werden vorschnell einzelne positive Daten (vgl. Euro Stoxx 50) als Erfolg einer Politik gefeiert, deren Effekte sich noch gar nicht nachhaltig in diesen Zahlen niedergeschlagen haben können. Für ausländische Anleger, von denen die hiesigen Aktienmärkte monatelang profitiert haben, ist dies ein klares Signal: Die US-Notenbank kann/will die Zinsen nicht anheben, während der durch die EZB befeuerte Aktienmotor durch verfrühte Exit-Diskussionen ins Stottern zu geraten droht.

In der Konsequenz bedeutet dies Kapitalabflüsse, unter denen auch der DAX leidet. Dieser hat nun selbst seinen kritischen Schlüsselbereich bei 11.465 verletzt, weswegen die Unterseite nun bis 11.255/70 bzw. 10.985/95 offen ist. An eine Stabilisierung ist dagegen erst jenseits der Marke von 11.930/40 zu denken.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.



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