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20.04.15, 09:45

DAX-Check: Kein Verdacht auf Börsenfieber

Mehr als zwei Drittel der Geldanleger ist das Thema Negativzinsen geläufig. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts YouGov. Allerdings sehen sich derzeit nur vier Prozent der Befragten tatsächlich davon betroffen.

DAX-Check: Kein Verdacht auf Börsenfieber

Mehr als zwei Drittel der Geldanleger ist das Thema Negativzinsen geläufig. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts YouGov. Allerdings sehen sich derzeit nur vier Prozent der Befragten tatsächlich davon betroffen. Aber allein schon der Gedanke an einen Strafzinssatz von nur etwa 0,1 Prozent auf sichere Anlagen scheint vielerorts teils heftige Gefühlsausbrüche bei Anlegern auszulösen. Dabei ist die Realverzinsung auf Sparkonten oder Tagesgeldern schon seit längerem negativ, aber entscheidend für die meisten Menschen ist dennoch, ob ein derartiges Vorzeichen auch nominal sichtbar ist. Dafür sorgt in erster Linie der so genannte Verfügbarkeitsirrtum, wonach auffällige Informationen weniger plakativen Nachrichten vorgezogen werden. Obwohl Anleger wissen müssten, dass manches Anlageprodukt trotz hübscher Verpackung längst keine positive Rendite mehr abwirft, hält sich die Bereitschaft, die Anlageklasse zu wechseln, in Grenzen. Immerhin fand besagte Studie heraus, dass ein Viertel der Geldanleger sich vorstellen kann, in den kommenden zwölf Monaten beim Neukauf von Geldanlageprodukten ein Wertpapierdepot zu eröffnen - vor einem Vierteljahr plante dies nur ein Fünftel der 20- bis 65-jährigen Sparer.

Zwar mag das Interesse am Aktienmarkt während der ersten drei Monate dieses Jahres hierzulande gestiegen sein, doch bleibt es bis zum tatsächlichen Aktieninvestment wahrscheinlich noch ein weiter Weg. Zumal die Kommentare zur DAX-Entwicklung schon seit vorvergangener Woche ausgesprochen skeptisch ausfallen. So muss man momentan schon lange suchen, bis man eine Kaufempfehlung für deutsche Aktien findet. Immerhin hat vor kurzem ein Börsenmagazin mit Kursphantasien von 20.000 Punkten auf dem Titel das Leserinteresse zu steigern versucht – Fachkommentatoren werteten dies jedoch eher als Kontraindikator im bestehenden Aufwärtstrend des deutschen Aktienmarktes. Denn nach gängiger Ansicht beschäftigen sich vor allem Boulevardblätter meist erst dann mit einem Börsentrend, wenn er sich bereits in seiner Endphase befindet. Anders ausgedrückt: Wird das Börsenfieber von den Medien angeheizt, ist es bis zum Absturz nicht mehr weit.

Allerdings war während der vergangenen Woche von Börsenfieber nicht allzu viel zu spüren. Das Interesse galt vielmehr den heftigen Kurskorrekturen beim DAX, die, so war zu hören, "längst überfällig" waren. Eine Erklärung hatte man ebenfalls schnell zur Hand: Die ungelösten Schuldenprobleme Griechenlands, die die Anleger zuvor eigentlich monatelang kalt gelassen hatten, waren mit einem Male wieder auf der Tagesordnung. Die jüngste Abwärtsbewegung hat den DAX nach Unterlaufen von 11.780/85 in einen ausgedehnteren Korrekturmodus versetzt, der bis zur wichtigen Schlüsselunterstützung bei 11.350/60 reichen kann (darunter wäre auch ein Test von rund 11.000 nicht auszuschließen). Eine Stabilisierung wäre dagegen erst jenseits von 12.115 denkbar, wobei zuvor bei 11.950 größere Abgaben zu erwarten sind.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.



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