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13.04.15, 09:45

DAX-Check: Zu viel Angst vor Aktien

Nicht wenige Marktteilnehmer haben die Kursentwicklung des DAX seit Mitte März in die Schublade "Seitwärtsbewegung" gesteckt. Tatsächlich aber hat sich der DAX von seinem Tiefpunkt am 26. März wieder nach oben gearbeitet und zum Wochenschluss sogar ein neues Allzeithoch markiert.

DAX-Check: Zu viel Angst vor Aktien

Nicht wenige Marktteilnehmer haben die Kursentwicklung des DAX seit Mitte März in die Schublade "Seitwärtsbewegung" gesteckt. Tatsächlich aber hat sich der DAX von seinem Tiefpunkt am 26. März wieder nach oben gearbeitet und zum Wochenschluss sogar ein neues Allzeithoch markiert. Natürlich wurde auch diese Aufwärtsbewegung von einigen Kommentatoren als überzogen beurteilt. Die Bewertungen würden nicht mehr stimmen, hieß es, und möglicherweise stünde ein Crash unmittelbar bevor. Wie bereits schon einmal im Vorjahr wird nun abermals von einigen Akteuren der hohe Stand der von Robert Shiller entwickelten Cape-Ratio als Alarmsignal für einen bevorstehenden Einbruch der Kurse interpretiert. Dieses um zyklische Faktoren bereinigte Kurs-Gewinn-Verhältnis von US-Aktien verzeichnet jedoch bereits seit Juli 2014 ähnlich hohe Werte wie zu Beginn der Finanzkrise.

Müssen wir jetzt also tatsächlich Angst haben? Wenn man sieht, welche Strategien manche Anleger zur Absicherung gegen einen Kursverfall entwickeln, könnte man fast meinen, es gebe gar keinen Aufwärtstrend. Zumal gerade von einigen Börsenprofis derzeit behauptet wird, das quantitative Lockerungsprogramm der Europäischen Zentralbank sei in den Aktienkursen eingepreist. Diese Warnungen klingen den Anlegern bedrohlich in den Ohren, werden aber vor allem von Leuten ausgesprochen, die selbst nicht im Aktienmarkt engagiert sind. Allerdings sprechen doch das gerade erst begonnene Anleihekaufprogramm der EZB und dessen wahrscheinlich monatelange Fortsetzung dafür, dass noch mehr Geld in die Aktienmärkte strömen wird. Aber viele Anleger bleiben dennoch skeptisch. Trotz der Erfahrung, dass Versicherungen gegen einen Kurssturz des DAX Geld kosten und, sofern sie bei DAX-Ständen von 9.000, 10.000 oder 11.000 abgeschlossen wurden, mittlerweile sogar meist wertlos sind, versuchen sie nicht ihre Strategien zu ändern.

Manch einer verweist auch auf den US-Aktienmarkt, der sich, gemessen am S&P 500 Index, zwar in der Nähe seines Allzeithochs befindet, aber nur wenig Dynamik aufweist. Dies spiegelt sich im neutralen Sentiment der US-Anleger (vgl. American Association of Individual Investors) wider, bei dem am vergangenen Mittwoch mit 47,2 Prozent der höchste Stand seit Februar 2003 gemessen wurde. Dennoch weisen die Analysten der AAII darauf hin, dass sich in der Vergangenheit ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einem außergewöhnlich hohen Anteil an neutral gestimmten Investoren und überdurchschnittlichen Kursanstiegen am Aktienmarkt über die nachfolgenden 6 bis 12 Monate feststellen ließ.

Unter dem Strich bleibt der DAX weiterhin in positivem Fahrwasser und hat noch weitere Kraft bis 12.580 (adjustiert), darüber gar bis 12.955 Zähler. Unter der Prämisse, dass 11.780/85 unverletzt bleibt.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.



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