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Europa-Check: BIZ-Studie dämpft Deflationsangst Was machen Ökonomen, wenn sie nicht genau wissen, wie sich bestimmte Ereignisse auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken werden? Richtig! Sie schauen nach, ob es in der Vergangenheit schon einmal ähnliche Situationen gegeben hat. Die weltweit fallenden Teuerungsraten sind so ein Problem, über das sich Experten derzeit die Köpfe zerbrechen. Denn deflationäre Tendenzen werden immer offensichtlicher. Dies hat die meisten Notenbanker - mit Ausnahme des Führungsgremiums der Deutschen Bundesbank - weltweit in Alarmbereitschaft versetzt und einige Zentralbanken dazu animiert, gegen eine mögliche Deflationsspirale Vorkehrungen zu treffen. Zum Beispiel in Gestalt quantitativer Lockerungsprogramme, die den Verfall der Teuerungsrate stoppen und der Wirtschaft Leben einhauchen sollen. Doch die Veröffentlichung einer neuen Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die ja als die "Bank der Notenbanken" gilt, lässt all das bisher Unternommene als Aktionismus erscheinen. Laut der Untersuchung, die vier BIZ-Wissenschaftler an Hand des Datenmaterials der vergangenen 140 Jahre für 38 Volkswirtschaften durchgeführt hatten, gibt es nämlich keinen allzu großen Grund zur Sorge. So konnten die Wissenschaftler in diesem Zeitraum keinen signifikanten statistischen Zusammenhang zwischen rückläufigen Verbraucherpreisen und einem schrumpfenden Bruttosozialprodukt erkennen. Es wurden sogar Phasen entdeckt, in denen ein Preisverfall auf breiter Front positive Wirkung auf die Konsumenten hatte und negative Effekte im Wachstum dadurch aufgehoben wurden bzw. höhere Wachstumsmit fallenden Inflationsraten einhergingen. Doch wie das mit vielen Statistiken so ist, weisen sie manchmal eben auch erhebliche Schwächen auf. So muss auch die erwähnte Studie der BIZ mit einer großen Einschränkung leben. Denn ein erhebliches Manko bei der historischen Betrachtung besteht darin, dass es bislang kaum Perioden mit ausgedehnten Deflationsphasen gegeben hat. Eine aussagekräftige Statistik baut jedoch auf möglichst zahlreichen Fallbeispielen auf. Die globalen Aktienmärkte profitieren nach wie vor von der ultraleichten Politik der Notenbanken. Der EURO STOXX 50 erhält aber von ausländischen Investoren seit einiger Zeit einen Extrabonus. Er erscheint den meisten von ihnen als so attraktiv, dass sie für ein Engagement sogar das Risiko eines anhaltenden Kursverfalls der Einheitswährung in Kauf nehmen. Diese stete Nachfrage hat den Euro-Leitindex auf unser Aufwärtspotenzial gehievt und sogar weiteren Raum bis 3.747/52 (darüber 3.839) geöffnet. Sein Aufwärtsdang dürfte ungebrochen bleiben, solange die 3.525er Marke nicht unterschritten wird. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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