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DAX-Check: Von Warnsignalen und angeblichen Blasen Mancher Börsianer dürfte froh gewesen sein, dass das deutsche Börsenbarometer während des Berichtszeitraums „nur“ ein neues Allzeithoch markiert hat. Nein, viele waren nicht in Feierlaune, als zu Beginn der abgelaufenen Handelswoche die 12.000er Marke ohne allzu großen Widerstand durchgehandelt wurde. Und, nein, es wollte keine rechte Freude aufkommen, weil immer noch vor allen Dingen institutionelle Investoren auf eine große Korrektur des DAX (vgl. Börse Frankfurt) warten. Als ob man diese Erwartungshaltung untermauern wollte, sprechen nicht wenige Akteure davon, dieser jüngste Aufschwung des DAX sei völlig übertrieben und losgelöst von den Fundamentaldaten. Ähnliche Töne hört man auch aus den USA, wo man nach der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank eigentlich optimistischer dreinblicken müsste. Zwar hat deren Präsidentin Janet Yellen erwartungsgemäß das Wörtchen "patient" in ihrem Statement fallen lassen, aber gleichzeitig keinen Hehl daraus gemacht, dass man es bei der Fed möglicherweise mit einer Zinswende gar nicht so eilig hat. Kein Wunder, dass auch die Aktienkurse in den USA kräftig anzogen - aber sicherlich zum Missfallen dortiger institutioneller Investoren, die, das ergab die jüngste BofA Merrill Lynch Fondsmanager- Umfrage vom 6. bis 12. März, mit einem Wert von netto 19 Prozent der Investoren in US-Aktien so untergewichtet wie seit dem Januar 2008 nicht mehr waren. In diesen Kanon der Skepsis passt auch ein Kommentar in der Freitagsausgabe der Financial Times, der auf eine Untersuchung einer Abteilung des US-Finanzministeriums (Office of Financial Research, OFR) verweist. So wird in dieser Studie festgestellt, dass der S&P 500 Aktienindex zwei Standardabweichungen von seiner historischen Norm entfernt sei. Anders ausgedrückt: Die Aktienmärkte befinden sich demnach innerhalb einer spekulativen Blase, vergleichbar mit den Chartmustern, die den Börsenabstürzen der Jahre 1929, 2000 und 2007 vorausgegangen waren. Auf den ersten Blick mag es sich um ein bedrohliches Menetekel handeln. Aber die Normen, die während jener Jahre galten, sind auf die heutigen Gegebenheiten nicht so einfach übertragbar. Denn die massiven quantitativen Lockerungsprogramme der Notenbanken haben neue Standards geschaffen. Die Skepsis vieler Akteure ist für uns ein weiteres Indiz, dass der Aufwärtstrend auch im deutschen Aktienmarkt noch nicht beendet ist. Denn hinter dieser Skepsis stecken Engagements, die schon seit Längerem auf fallende Kurse setzen. Um aus dieser Falle halbwegs heil herauszukommen, benötigen diese Investoren immer noch eine sehr deutliche Korrektur, jetzt bis 11.590/600, wo sich gleichzeitig unsere Schlüsselunterstützung befindet. Unterdessen reicht das Potenzial an der Oberseite nach wie vor bis 12.320, darüber sogar mittlerweile bis 12.540/45. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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