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DAX-Check: Privatanleger bejubeln EZB noch einmal In der abgelaufenen Handelswoche hat es tatsächlich eine Korrektur im Aktienmarkt gegeben. Ein Rücksetzer, der - nachdem sich der DAX zuvor langsam, aber stetig immer weiter nach oben geschraubt hatte -, ausgesprochen stark wahrgenommen wurde. Dieser Verlust von gerade einmal 2,3 Prozent, von der Spitze aus gerechnet und über knapp zwei Handelstage verteilt, hat jedoch keinen Möchtegern-Käufer zum Einstieg gelockt. Im Gegenteil: Wahrscheinlich wurde diese Korrektur sogar von Verkäufen heimischer institutioneller Anleger losgetreten, die angesichts des immer unheimlicher anmutenden Trends des DAX ihre Gewinne (vgl. Stimmungsumfrage Börse Frankfurt vom 4. März) lieber einstreichen wollten. Obwohl doch die Überzeugung weitverbreitet ist, dass Aktien angesichts des am Montag beginnenden quantitativen Lockerungsprogramms der Europäischen Zentralbank hierzulande nur eine Richtung kennen: nach oben. Möglich aber, dass die institutionellen Investoren über Informationen - etwa zu Kapitalabflüssen ausländischer Investoren - verfügten, die sie, bestärkt durch den jüngst unter den auf 1,10 USD (Elfeinhalbjahrestief) gefallenen Euro, zu Verkäufen verleitet haben. Grund zum Jubeln besteht also bestenfalls für die im Vergleich bei weitem nicht so pessimistischen Privatanleger, von denen sich trotzdem einige verwundert die Augen gerieben haben dürften, weil das Anleihekaufprogramm der EZB nun zum x-ten Male abgefeiert wurde. Auch wenn gerade hierzulande mancher Kommentator inbrünstig betet, dass das QE-Programm schnellstmöglich wieder enden möge, und angesichts leicht verbesserter Konjunkturaussichten mancherorts sogar darüber spekuliert wird, dass die EZB ihr Programm nicht bis zum Schluss durchziehen werde. Gleichwohl hat EZB-Präsident Draghi unmissverständlich klargemacht, dass für das Erreichen eines Inflationsziels von 1,8 Prozent im Jahre 2017 die Implementierung aller beschlossenen Maßnahmen vonnöten sei. Vielleicht aber haben auch die gegenüber dem Monat Dezember angehobenen Konjunkturprognosen der EZB private Börsianer zusätzlich darin bestärkt, dem DAX die Treue zu halten. Obwohl eigentlich klar sein müsste, dass mehr Wachstum - sofern es überhaupt zustande kommt - keine Garantie für höhere Inflation ist. Gerade diese ist während der vergangenen Monate von den Prognostikern innerhalb der Zentralbank systematisch überschätzt worden. Auch sollte nicht vergessen werden, dass sich die EZB im Gegensatz zur US-Notenbank ausschließlich um Preisstabilität, nicht aber um Wachstum zu kümmern hat. Somit bleibt der Aufwärtstrend des DAX intakt und steuert nun auf das (erhöhte) Niveau von 11.830 (jenseits davon peilen wir Kurse von mehr als 12.000 Zählern an) zu. An der Unterseite können wir das Schlüsselniveau für den Erhalt des derzeitig erforderlichen Momentums abermals anheben und zwar auf jetzt 11.085/90 Punkte. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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