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Europa-Check: Der 300 Milliarden Euro Poker Auch in der vergangenen Woche hatte das griechische Duo, bestehend aus Ministerpräsident Alexis Tsipras und Finanzminister Yanis Varoufakis, täglich seinen Platz auf der ersten Seite der Finanzpresse sicher. Selbst die überraschende Wende im Ukraine-Konflikt konnte die beiden Herren nicht aus dem Zentrum der Aufmerksamkeit verdrängen. Genauso wenig wie die Fundamentaldaten, die zeitgleich dies- und jenseits des Atlantiks veröffentlicht wurden. Dafür interessierten sich Börsianer nur am Rande; selbst der ansonsten mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht fand bestenfalls in einem Nebensatz Erwähnung. Diese Entwicklung ist in der Tat erstaunlich, denn bis kurz vor den griechischen Wahlen zählte für Anleger vor allem die geldpolitische Ausrichtung der weltweit bedeutenden Notenbanken. Dazu fanden sich in der Berichtswoche zwar einige neue Hinweise - beispielsweise seitens der Bank von England, deren Chef Mark Carney wieder einmal eine Zinswende ins Spiel brachte. Und auch Vertreter der US-Notenbank sprachen offen von einer baldigen Zinserhöhung - einige von ihnen nannten gar schon den März als Wunschtermin einer Anhebung. Aber diese Rufe nach höheren Leitzinsen stören Aktienhändler derzeit nicht im Geringsten. Alles, was zählt, ist anscheinend nur das nahende Ende des EU-Rettungsprogramms für Griechenland. Das bisherige Vorgehen der Hellenen lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie entschlossen sind, hoch und bis zur letzten Minute des Fristablaufs um eine Verlängerung zu bestmöglichen Konditionen zu pokern. Gemessen daran, was jedes Mitglied der Währungsunion an potenziellen Einsätzen auf dem Spieltisch vor sich liegen hat, dürften die Griechen keine guten Aussichten auf Erfolg haben. Jedoch haben sie mit Finanzminister Varoufakis ein echtes Pokerface ins Rennen geschickt. Als Experte für Spieltheorie hat er es bislang gut verstanden, die EU-Offiziellen ordentlich aufzumischen und den Eindruck zu vermitteln, er halte ein exzellentes Blatt in den Händen. Er weiß genau, wie er die Gläubiger seines Landes unter Druck setzen kann: Mit dem Ende der starren Sparpolitik. Denn eine Aufhebung des strengen Troika- Diktats würde bedeuten, dass die Regeln schon bald im gesamten Euroraum aufgeweicht würden. Ein Albtraum für Bundeskanzlerin Merkel, Finanzminister Schäuble und Bundesbank-Chef Weidmann. EURO STOXX 50 Anleger brauchen indes die Karten nicht neu zu mischen. Der Euro-Leitindex marschiert weiterhin in Richtung unseres dritten Kursziels, das wie gehabt bei 3.552 wartet. Lediglich das Risikolimit muss aufgrund der jüngsten Kursgewinne abermals deutlich nach oben angepasst werden - auf nunmehr 3.322/27 Zähler. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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