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DAX-Check: US-Zinsstrategie um eine Stellschraube reicher Vordergründig scheint man sich auch am deutschen Aktienmarkt relativ schnell auf das Ergebnis der Griechenlandwahl eingestellt zu haben - sofern man den Kommentatoren glaubt. Und so hat der DAX abermals ein neues historisches Hoch markiert. Allerdings scheinen die Akteure das Risiko einer möglichen bösen Überraschung immer noch als sehr hoch einzuschätzen. Denn es fehlt nach wie vor (vgl. Börse Frankfurt) an bullishen Positionierungen und zwar seit mindestens zwei Wochen. Daran hat auch die jüngste Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) nicht viel geändert. Tatsächlich wurde das Statement der Fed als nicht eindeutig interpretiert. Vielmehr musste man den Eindruck gewinnen, dass sich die Anzahl der Stellschrauben in der Notenbankstrategie zumindest um eine weitere vermehrt hat. Denn neben dem US-Wachstum und den Inflationsaussichten scheinen nunmehr auch noch internationale [ökonomische] Entwicklungen als Entscheidungsgröße in die Zinspolitik einzugehen, weshalb Händler und Kommentatoren über den Zeitpunkt einer ersten Zinserhöhung in den USA in diesem Jahr sich uneinig sind. Während die einen immer noch die Juni-Sitzung des FOMC als Wendepunkt im Zinszyklus sehen, rechnen andere erst für September mit einem derartigen Schritt. Wenn sich die Zahl der Entscheidungsparameter vergrößert, wie dies unlängst bei der Fed geschehen zu sein scheint, erhöht sich automatisch die Anzahl der Handlungsalternativen. Mit anderen Worten: Der Zeitpunkt einer Zinswende in den USA könnte sich noch weiter hinauszögern, als viele ursprünglich gedacht haben. Denn in einer Welt, in der viele andere Zentralbanken angesichts der sinkenden Inflationserwartungen mit Zinssenkungen und einer lockeren Geldpolitik herumlaborieren, muss man sich die Frage stellen, ob sich die US-Notenbank überhaupt eine Zinserhöhung leisten kann. So haben sich bereits jetzt Handelspartner der USA durch starke Abwertung ihrer jeweiligen Währung gegenüber dem US-Dollar einen Wachstumsvorteil im- und ihre niedrige Inflation bzw. Deflation exportiert. Insofern hätte selbst ein Stillhalten der US-Notenbank in der Wahrnehmung der Marktteilnehmer den Effekt einer relativen Zinserhöhung. Daher braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Fed in diesem Jahr - falls überhaupt - womöglich nur mit einer einzigen kleinen symbolischen Zinserhöhung von wenigen Basispunkten aufwartet. Somit ist für den DAX das Umfeld weiterhin positiv zu beurteilen. Wir rechnen mit Aufwärtsbewegungen Richtung 10.895/900 und darüber sogar bis 11.145, wobei aufgrund der starken Aufwärtsbewegung der vergangenen drei Wochen Rückschläge bis 10.360/65 tolerabel wären. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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