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DAX-Check: Aus heiterem Himmel Auch zu Beginn der zweiten Januarwoche kam das Handelsgeschehen an der Börse nicht zur Ruhe. Allerdings waren es weniger die bevorstehenden wichtigen Ereignisse wie die Sitzung des EZB-Rates am kommenden Donnerstag und die sich später anschließenden Wahlen in Griechenland, die die Gemüter in Aufruhr versetzten. Vielmehr kamen die Erschütterungen für den deutschen Aktienmarkt geographisch aus einer Ecke, mit der kaum jemand gerechnet haben dürfte. Die Rede ist von der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die sich mehr als drei Jahre lang mit Deviseninterventionen gegen eine Aufwertung des Schweizer Franken gewehrt hatte, um dann plötzlich am vergangenen Donnerstag ihre Bemühungen, den Wechselkurs auf einem bestimmten Niveau zu halten, überraschend aufzugeben. Aber auch die erneute Senkung des Einlagezinssatzes sollte zu denken geben. Aktuell hat ihn die Nationalbank auf -0,75 Prozent festgesetzt. Damit unterschreitet die SNB nicht nur den bisherigen Satz von -0,25 Prozent. Vielmehr dürfte mit diesen nun deutlich höheren Strafzinsen auch bei anderen Zentralbanken die Hemmschwelle sinken, zur Deflationsbekämpfung ähnlich hohe Minuszinsen auf Bankeinlagen ins Kalkül zu ziehen. Mit der Folge, dass sich die Anleger hierzulande eher früher als später mit dem Gedanken einer Alternative zu Tages-, Festgeld oder Sparbuch werden auseinandersetzen müssen. Zumal fast jeder zweite Geldanleger bereits im vergangenen Jahr laut einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov mit dem Ertrag seiner Anlagen unzufrieden war. Und so überrascht es auch nicht, wenn rund ein Fünftel der 20- bis 65-Jährigen in diesem Jahr den Erwerb neuer Geldanlagen plant, wobei die Studie selbst Aktien und Aktienfonds sehr weit oben auf der Liste möglicher Alternativen rangieren sieht. Neben dieser eventuell entstehenden Nachfrage, die sich allerdings kurzfristig noch nicht auswirken dürfte, bleibt das Hauptargument für die DAX-Bullen die Aussicht auf ein quantitatives Lockerungsprogramm der EZB, das diese vielleicht sogar noch im Januar auflegen wird. Allerdings scheint ein großer Teil der institutionellen Akteure hierzulande (vgl. Stimmungsumfrage der Börse Frankfurt) nicht auf eine größere Rallye vorbereitet zu sein. Auch wenn unser Punkt für deutliche Aufwärtsbewegungen an der Oberseite in der vergangenen Woche überschritten wurde, scheinen deutliche Rückschläge beim DAX immer wieder an der Tagesordnung zu bleiben. Allerdings hat sich mittlerweile 9.780/85 als mögliche untere Begrenzung solcher Reaktionen etabliert und sollte nicht mehr unterlaufen werden, um weitere Vorstöße des Börsenbarometers in Richtung 10.445 (darüber auch 10.700) nicht zu gefährden. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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