|
||||
|
Europa-Check: Grexit hat seinen Schrecken verloren Auch beim EURO STOXX 50-Index kann man nicht von einem müden Start ins neue Jahr sprechen. Denn gleich in der ersten Handelswoche zeigte sich der Markt schwankungsfreudig (über 4,5 Prozent) und wagte sogar einen kurzen Abtaucher unter die 3.000er Marke. Geprägt wurde der Handel in erster Linie durch zwei Themen, die auch schon während der vergangenen Wochen die Akteure beschäftigt hatten: Ölpreisverfall und Deflationsrisiko. Natürlich wartet die Finanzgemeinde gespannt darauf, inwieweit diese beiden Faktoren Einfluss auf den geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank nehmen werden. Erst recht, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi vergangene Woche erklärte, er werde besonders wachsam hinsichtlich der oben genannten Risiken bleiben und zu deren Neutralisierung eventuell auch "unkonventionelle Instrumente" einsetzen. Die Entwicklung der jüngsten Teuerungsstatistiken in der Eurozone, die noch nicht einmal die Basiseffekte, geschweige denn die Beschleunigung der Rohölpreis-Baisse reflektieren, ließen für viele Marktbeobachter eigentlich nur einen sinnvollen Schluss zu: Die EZB muss bereits bei ihrer nächsten Sitzung Ende Januar aktiv werden und antideflationäre Maßnahmen einleiten. Aber so klar das Ganze auf den ersten Blick aussehen mag, so uneins scheint man sich gleichzeitig noch innerhalb der EZB-Führung zu sein. Die jüngsten Aussagen von Ratsmitglied Benoit Coeuré klingen jedenfalls nicht so, als ob ein quantitatives Maßnahmenpaket bereits geschnürt sei und demnächst aufgegeben werde. Er findet den Ölpreisverfall nämlich positiv für die europäische Wirtschaft und sieht, genau wie Bundesbankpräsident Jens Weidmann, derzeit keine Deflationsgefahr. Ein anderer Faktor, der kurzzeitig Unbehagen an den Aktienmärkten auslöste, waren die anstehenden Wahlen in Griechenland und die damit verbundene Angst vor dessen Austritt aus der Eurozone. In Wirklichkeit fürchten zahlreiche Anleger aber gar nicht den "Grexit", sondern vielmehr einen weiteren Schuldenschnitt - insbesondere hierzulande, das ergab der jüngste ARD-Deutschlandtrend, geht diese Angst um. So lehnen mehr als zwei Drittel der Befragten einen Schuldenerlass rigoros ab. Und für mehr als die Hälfte hat ein Euro-Austritt Athens seinen Schrecken verloren. Der Schwächeanfall des Euro-Leitindex zu Beginn der vergangenen Woche wurde weit vor unserer 2.906er Unterstützung abgefedert. Und auch die anschließende Erholung wurde mehr als ein Prozent vor unserer 3.176er Hürde beendet. Letztere gilt es nach wie vor zu meistern, um nach oben neue Impulse setzen zu können, während die erste vor einer ausgiebigen Schwächephase schützt. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
||||
![]() |
||||
|
Den gesamten WGZ Newsletter "Goldbergs Wochenausblick" sowie den monatlichen WGZ Newsletter "Goldbergs Thema des Monats" erhalten Sie kostenfrei auf WGZ-Zertifikate.de. An gleicher Stelle finden Sie auch allgemeine Informationen zu Behavioral Finance und den WGZ Newslettern "Goldbergs Wochenausblick" und "Goldbergs Thema des Monats" in unserer Kurzerläuterung. Selbstverständlich können Sie sich auch für den Newsletter kostenlos bei uns registrieren! |
||||
|
||||
|
Entdecken Sie die Zertifikate der WGZ BANK. • Aktienanleihen • Express-Zertifikate • Bonus-Zertifikate • Discount-Zertifikate |
||||
|
Fragen und Anregungen WGZ BANK AG Zertifikate-Infoline:+ 49 211 778-1334 zertifikate@wgzbank.de Ludwig-Erhard-Allee 20 40227 Düsseldorf |
||||
|
Rechtliche Hinweise: Dieses Dokument ist lediglich eine unverbindliche Stellungnahme der Firma Goldberg & Goldberg, Inhaber Joachim Goldberg, zu den Marktverhältnissen und den angesprochenen Anlageformen zum Zeitpunkt der Herausgabe der vorliegenden Information. Erläuternde Hinweise zu "Goldbergs Wochenausblick" und "Goldbergs Thema des Monats" können Sie der Kurzerläuterung "Goldbergs Wochenausblick & Goldbergs Thema des Monats" unter wgz-zertifikate.de entnehmen. Das Dokument beruht unserer Auffassung nach auf als zuverlässig und genau geltenden allgemein zugänglichen Quellen, ohne dass wir jedoch eine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der herangezogenen Quellen übernehmen können. Insbesondere sind die diesem Dokument zugrunde liegenden Informationen weder auf ihre Richtigkeit noch auf ihre Vollständigkeit und Aktualität überprüft worden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit können wir daher nicht übernehmen. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers / der Verfasser wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der WGZ BANK oder der mit ihr verbundenen Unternehmen dar. Die in dieser Veröffentlichung zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Die WGZ BANK ist nicht dazu verpflichtet, diese Veröffentlichung zu aktualisieren, zu ändern oder anzupassen oder einen Leser auf irgendeine Art und Weise darüber zu informieren, dass sich ein/eine hierin beschriebene/r Sachverhalt, Meinung, Prognose, Vorhersage oder Einschätzung ändert oder nach der Veröffentlichung unrichtig wird. Weder die WGZ BANK noch ihre verbundenen Unternehmen übernehmen irgendeine Art von Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder deren Inhalt durch den Empfänger oder Dritte. Diese Veröffentlichung darf nicht ohne die vorherige schriftliche Einwilligung der WGZ BANK (auch nicht teilweise) kopiert, weitergegeben, verteilt oder veröffentlicht werden. Bei Zitaten wird um Quellenangabe gebeten. Die vorliegende Veröffentlichung dient lediglich einer allgemeinen Information und ersetzt keinesfalls eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestellte anleger- und objektgerechte Beratung. Sie stellt keine Finanzanalyse im Sinne des § 34b WpHG, Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Handeln dar. Für individuelle Beratungsgespräche wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter Ihrer Bank. Sie sollten eine Anlageentscheidung keinesfalls alleine aufgrund dieser Informationen treffen. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. |
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.