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06.01.15, 11:15

DAX-Check: Mutige Sparer verzweifelt gesucht

"Ich bin sofort bereit, etwas zu riskieren, allein, es darf nichts kosten" - diesen Satz könnte man vielen Anlegern in den Mund legen. Zumindest legt eine Studie des Bundesverbandes Deutscher Banken, die dieser mit dem Marktforschungsunternehmen GfK Ende Dezember veröffentlichte, diesen Schluss nahe.

DAX-Check: Mutige Sparer verzweifelt gesucht

"Ich bin sofort bereit, etwas zu riskieren, allein, es darf nichts kosten" - diesen Satz könnte man vielen Anlegern in den Mund legen. Zumindest legt eine Studie des Bundesverbandes Deutscher Banken, die dieser mit dem Marktforschungsunternehmen GfK Ende Dezember veröffentlichte, diesen Schluss nahe. Der Umfrage zufolge sind zwar rund zwei Drittel der Sparer mit den Minizinsen auf Sparbuch und Tagesgeld recht unzufrieden, dennoch aber nicht bereit, sich stärker im Aktienmarkt zu engagieren. Somit bleibt die bevorzugte Anlageform bei fast einem Viertel der Befragten das Sparkonto, gefolgt von Tages- und Festgeld. Während festverzinsliche Wertpapiere und Gold offenbar kaum mehr eine Rolle spielen, standen - entsprechendes Kapital vorausgesetzt - bei 15 Prozent der Investoren Immobilien auf der Kaufliste.

Offenbar fürchten aber nicht nur die deutschen Sparer das Risiko am Aktienmarkt. Vielmehr sieht auch der Banken- Konsens des jüngsten ZEW-Prognosetests (vgl. Börsenzeitung) für den DAX bis zur Jahresmitte nur wenig Potenzial. So liegt die Durchschnittsprognose der Banken gegenüber der Jahreseröffnung mit durchschnittlich 10.109 Zählern gerade einmal mit 3,5 Prozent im Plus. Dies wäre eigentlich gar nicht einmal ein so schlechtes Ergebnis, wenn man diese Kurssteigerungen bis zum Jahresende linear fortschreiben würde. Dennoch: In Erwartung eines offenbar unvermeidlich bevorstehenden quantitativen Lockerungsprogramms in der Eurozone (Euro QE) fallen die Vorhersagen überraschend moderat aus. Aber selbst wenn die Privatanleger zum Zeitpunkt der obigen Befragung noch keine Kenntnis von der ZEW-Prognose besaßen, dürfte deren Haltung selbst mit dem Wissen einer hochgerechneten möglichen siebenprozentigen Kurssteigerung im Jahr 2015 kaum anders ausgefallen sein. Denn nach Erkenntnissen der Behavioral Finance sorgt der den Menschen innewohnende so genannte "Status Quo Bias", die Tendenz also, am liebsten alles so zu belassen, wie es ist, dafür, dass die Menschen sich nur ungern für etwas Neues entscheiden. Dieses Verhalten, vorzugsweise nichts zu tun, dürfte sich erst ändern, wenn sich das Vorzeichen bei den Sparzinsen ändert und Negativzinsen nicht nur nachhaltig auf die Geldanlage, sondern auch auf das Gemüt zu drücken beginnen.

Immerhin hat sich der DAX nach seinem deutlichen Einbruch Mitte Dezember zum Jahreswechsel wieder erholen können und dabei sogar unseren Stabilitätspunkt leicht überschritten. Die jüngsten Kursverluste haben dem Börsenbarometer jedoch abermals einen Dynamikverlust beschert, der erst jenseits von 9.930/40 Punkten wieder wettgemacht werden kann. Die Unterseite ist dagegen bis 9.295 Zähler schlecht unterstützt. Der zur Verfügung stehende Gesamtspielraum für Kursrückgänge reicht ggf. sogar noch tiefer (9.110), muss jedoch nicht zwingend ausgenutzt werden.

Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit.



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