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DAX-Check: Unerhörte Warnsignale Wer zu Anfang des Monats in den DAX investierte, kann sich nunmehr über einen Gewinn von mehr als sieben Prozent freuen. Und es gibt viele Akteure und Analysten, die dem DAX derzeit sogar noch weit mehr zutrauen. Kurzum: Selbst die Vorhersagen für das kommende Jahr sind vielerorts bullish. Und das, obwohl aus den Kreisen der Europäischen Zentralbank während der vergangenen Woche eher wieder skeptische Stimmen zu hören gewesen waren. Aber diese wurden von den Marktteilnehmern weitgehend ignoriert. Das Statement des stellvertretenden EZB-Präsidenten Vitor Constancio, man werde frühestens im ersten Quartal 2015 über den Kauf von Staatsanleihen entscheiden, sorgte nicht für Enttäuschung, weil man wohl mehrheitlich nach wie vor fest daran glaubt, dass die EZB ihren Worten auch Taten folgen lassen wird. Möglicherweise ist vom ersten Quartal 2015 auch deswegen die Rede, weil für den Januar kommenden Jahres auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen seitens der EZB erwartet wird. Wer unterdessen einen Blick auf den Markt für zehnjährige deutsche Staatsanleihen riskiert, wird nicht nur feststellen, dass mit einer Rendite von 0,7 Prozent ein neues historisches Tief markiert wurde. Vielmehr zeigt die Entwicklung seit Beginn des Jahres - man begann immerhin bei etwa 1,9 Prozent! - Beunruhigendes auf. Nicht umsonst weist der US-Ökonom Paul Krugman in einer seiner jüngsten Kolumnen darauf hin, dass der deutsche Rentenmarkt derzeit sowohl eine schwache Konjunktur als auch eine sehr niedrige Inflation für einen Zeitraum von mehreren Jahren einpreisen würde. Natürlich kann man den Niedergang der Renditen in vielen Ländern der Eurozone zumindest teilweise mit gestiegenen regulatorischen Anforderungen an die Geschäftsbanken oder mit der Erwartung eines QE-Programms der EZB erklären. Aber derlei Spekulationen gab es bereits am Jahresanfang. Eigentlich müsste es angesichts der Entwicklung am Rentenmarkt und den damit verbundenen schlechten Aussichten für die Konjunktur der Eurozone permanente Krisensitzungen der Finanzminister geben. Stattdessen freut man sich jedoch hierzulande über eine schwarze Null im Bundeshaushalt 2015. Obgleich diese ja angeblich kein Fetisch sein soll, will Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble unbedingt an ihr festhalten. Auch die Börsianer ficht die Entwicklung am Rentenmarkt wahrscheinlich nicht wirklich an, so dass es nur noch eine Formalität sein dürfte, bis die 10.000er Marke wieder einmal überschritten wird. Jenseits davon reicht die Perspektive derzeit bis 10.255/60 Zähler, jedoch nur unter der Bedingung, dass 9.675 nicht mehr unterlaufen wird. Alle in diesem Dokument genannten Preisniveaus verlieren bei einem Durchstoß von zehn Punkten ihre Gültigkeit. |
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