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Adidas gegen Nike, wer gewinnt die WM?
Seit mehreren Jahren duellieren sich die zwei größten Sportartikelhersteller Adidas und Nike in allen Sportarten um die Vorherrschaft in der Sportbranche. In der nächsten Woche startet das Sportereignis, welches das wichtigste für die beiden Ausrüster ist, die Fußball-Weltmeisterschaft. Mit einem Marktanteil von zusammen 70% im Bereich Fußball haben beide Unternehmen die Vormachtstellung. Gemessen am Umsatz hat Adidas im Fußballgeschäft die Nase leicht vorn mit 2,7 Milliarden US-Dollar in 2013 vor den Amerikanern mit 1,9 Milliarden US-Dollar. Allerdings laufen bei der Weltmeisterschaft zehn Mannschaften in Nike-Trikots auf, während neun Mannschaften Trikots mit den drei Streifen tragen. Nike sticht seinen Konkurrenten auch in einem weiteren Punkt aus. Sechs der zehn bestvermarkteten Spielern, u.a. der aktuelle Weltfußballer Cristiano Ronaldo, sind bei Nike unter Vertrag. Adidas rüstet lediglich drei Stars aus den Top Ten aus, u.a. den Argentinier Lionel Messi. Aktuell ist Nike mit einem Marktanteil von rund 17% der größte Sportartikelhersteller. Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2013 ist um 5% auf 25,3 Milliarden US-Dollar gestiegen (2012: 24,1 Milliarden US-Dollar). Unterm Strich erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 2,5 Millionen US-Dollar, welcher im Vergleich zum Vorjahr um 9% gewachsen ist (2012: Jahresüberschuss 2,2 Milliarden US-Dollar). Im ersten Quartal 2014 konnte Nike seinen Umsatz um 13% auf 6,9 Milliarden US-Dollar erhöhen (2013: 6,2 Milliarden US-Dollar). Laut konzerneigenen Angaben ist Nordamerika für Nike der wichtigste Markt mit einem Umsatzanteil von mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Vor allem in den Bereichen Running, Basketball und Kraftsport. Nike möchte in der Zukunft weiter auf innovative Absatzideen setzen. Zum Beispiel das erfolgreiche "Direct to Customer Business" (Umsatzanteil 4,3 Milliarden US-Dollar) soll weiter ausgebaut werden mit attraktiven Stores, wie der ersten extra für die Fußball WM eröffneten Nike Brand Experience in Ipanema (Brasilien) oder dem neuen Running Store im Flatiron Building in Manhattan. Im Online-Bereich hat Nike die mehr als 70 separierten Brand Seiten vereint, um eine vereinfachte Einkaufsplatform für den Kunden zu schaffen. Mit aktuell 12% Marktanteil ist der deutsche Konkurrent Adidas der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller. Der Konzernumsatz für das Jahr 2013 belief sich auf 14,5 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 3% im Vergleich zum Vorjahr (2012: 14,8 Milliarden Euro) entspricht. Der Jahresüberschuss konnte allerdings um 1,5% auf 787 Millionen Euro gesteigert werden (2012: Jahresüberschuss 526 Millionen Euro). Jedoch ist der Konzernumsatz im ersten Quartal 2014 um 5,8% auf 3,5 Milliarden Euro gefallen (2013: 3,7 Milliarden Euro). Die Abwärtstrends im Umsatz sind laut Konzern mit negativen Währungseffekten, Vertriebsengpässen in Russland und mit einem stagnierenden Golfmarkt zu begründen. Für Adidas ist die Abteilung Fußball das wichtigste Pferd im Stall. Diesbezüglich blickt der Konzern optimistisch auf die anstehende Weltmeisterschaft. Auch in den Bereichen Running und Basketball verspricht sich der Konzern vor allem durch die Markenbotschafter, wie zum Beispiel Kobe Bryant oder Derrick Rose, Umsatzzuwächse in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA. Das Unternehmen plant seine Marktanteile im nordamerikanischen Markt weiter über die bisherigen 5% zu steigern. Des Weiteren sieht der Sportartikelhersteller mit seiner neuen innovativen Marke NEO weltweit Eröffnungen neuer Stores vor, die entscheidend zum Umsatz beitragen sollen. Adidas NEO ist eine neue Lifestyle-Marke für Jugendliche und wird aktuell durch Popstar Justin Bieber vermarktet. Bloomberg Analystenbewertungen: Adidas AG (aktueller Kurs*: 78,19 EUR) Kaufen: 28 Halten: 9 Verkaufen: 5 12-Monats-Kursziel: 90,01 EUR Nike Inc. (aktueller Kurs*: 75,55 USD) Kaufen: 18 Halten: 13 Verkaufen: 0 12-Monats-Kursziel: 82,74 USD Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Faktor-Zertifikat auf den 3X Long Index linked to Nike Inc.
Discount Zertifikat auf Nike Inc.
Bonus Cap-Zertifikat auf Adidas AG
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