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Ukraine - Weizenpreis steigt in wenigen Wochen um 29%
Der Weizenpreis ist seit Ende Januar von 5,50 USD/Scheffel bis zuletzt auf 7,10 USD/Scheffel angestiegen und reagiert damit auf schlechte Wetterverhältnisse in Nordamerika. Außerdem spielt auch die Unsicherheit um die geopolitische Situation in der Ukraine, einem wichtigen Produzentenland, eine Rolle. 29% in wenigen Wochen - eine solche Rally erlebte der Markt für amerikanischen Weizen zuletzt im Jahr 2012. Wie damals hängt auch heute eine Verschlechterung der Erntequalität in den USA mit dem Anstieg zusammen - damals war es allerdings die Hitze im Juni, die den Sommerweizen bedrohte, jetzt ist es die Kälte im Winter, die die Ernte des Winterweizens negativ beeinflussen könnte. Denn Meteorologen von der amerikanischen Commodity Weather Group glauben, dass es im gesamten Monat März in den für den Weizenanbau wichtigen südlichen Teilen des Mittleren Westens der Vereinigten Staaten nicht regnen wird. Damit sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es eine gute Ernte geben wird, fürchten Landwirte. Die USA sind der größte Exporteur von Weizen - die Ukraine sind der größte Produzent von Weizen in Eurasien. Die Landwirte in den USA wissen, dass Ereignisse im Ausland, wie eine zu gute Sojaernte in Südamerika oder eine wachsende Geflügelproduktion in Australien ihr Geschäft bedeutend beeinflussen können. Derzeit ist sich aber niemand so richtig sicher, wie sich die Krise in der Ukraine auf ihr Geschäft auswirken wird. Das U.S. Grains Council meldet aber, dass Exporte aus der Ukraine "zunehmend schwierig" würden, wenngleich die Häfen geöffnet und Schiffe beladen würden. Die ukrainischen Bauern würden ihren Weizen zurückhalten um sich gegen eine mögliche Abwertung der eigenen Währung abzusichern. Gerade in Zeiten, in denen Schwellenländer wie China große Mengen an verschiedensten Getreidesorten konsumieren trägt ein Ausfall oder eine Blockade des verfügbaren Angebots getreideexportierender Länder das Risiko schnell steigender Preise. Im Jahr 2010 kam es so zu starken Anstiegen des Weizenpreises, nachdem Russland wegen Dürre und Waldbränden einen Exportstopp von Weizen bekannt gegeben hatte. Und so rechnen Landwirte auch dieses Mal damit, dass sich die Situation in der Ukraine auch auf ihr Geschäft und auf den Weizenpreis auswirken könnte. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Rohstoffpreise hängen, wie die oben stehenden Ausführungen zeigen, von einer Vielzahl wirtschaftlicher, politischer und klimatischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Es ist jederzeit möglich, dass sich der Markt anders entwickelt als es ein Anleger erwartet und deshalb Verluste eintreten. Call Turbo-Optionsschein Open End auf Wheat Future
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