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Adidas - Lesen wir bei Adidas-Produkten in Zukunft "Made in Europe"?
Die in Deutschland ansässige Adidas AG wurde 1949 gegründet und ist ein globaler Hersteller von Sportartikeln, -bekleidung, -schuhen und -zubehör. 2006 kaufte der Konzern Reebok International Ltd. für 3,7 Mrd. EUR und verschaffte sich damit zusätzliche Umsatzerlöse von schätzungsweise 9,5 Mrd. EUR. Mit einem Umsatz von 14,88 Mrd. EUR in 2012, ist Adidas nach Nike das zweitgrößte Unternehmen im weltweiten Geschäft mit Sportschuhen und -bekleidung. Die Übernahme von Reebok könnte rückblickend als strategischer Schritt gesehen werden, um die Marktpräsenz von Adidas in Nordamerika auszubauen. Von den in 2012 generierten Umsätzen wurden mehr als 40% im europäischen Markt erwirtschaftet. 23% entfielen auf Nordamerika, 26,7% auf Asien und 10% auf Lateinamerika. Aktuell zielt Adidas darauf ab, seine Marktpräsenz in Nordamerika zu erweitern. Mittelfristig strebt Adidas für den nordamerikanischen Markt einen erheblichen Zuwachs der Marktanteile unter anderem bei Laufsportprodukten an. Bisher liegt das Unternehmen mit 5% Marktanteil noch weit abgeschlagen hinter dem größten Rivalen Nike, die mehr als 50% Marktanteile in diesem Segment verbuchen können. Mit einer Hochpreisstrategie, unter anderem Laufschuhe im Preissegment von über USD 100, möchte Adidas seinen Konkurrenten Marktanteile streitig machen. Inwiefern die Preissensivität der Amerikaner dabei eine Rolle spielen wird bleibt zu diesem Zeitpunkt abzuwarten. Laut dem Marktforschungsunternehmen NPD Group fallen 40% des 16 Mrd. USD schweren Marktes für Laufschuhe auf die USA. In diesem Bereich könnte eine potentielle Chance liegen im amerikanischen Markt zu punkten. Auf der anderen Seite entsteht weiterhin Ungewissheit über die Entwicklung des Reebok-Segments. Die Marke könnte zwar über ein großes Wachstumspotenzial verfügen, allerdings könnten die dafür erforderlichen Investitionen und der unerwartet schwierige Turnaround für den Konzern strukturelle Risiken darstellen. Aktuell arbeitet Adidas an einer strategischen Neuausrichtung in der Produktion und bei den Vertriebswegen. Während das Unternehmen seit längerem daran arbeitet sein Einzelhandelsnetzwerk aufzubauen, berichtete das Handelsblatt zuletzt, dass Adidas den Bau von sogenannten "Mini-Fabriken" plant. Forschungschef Gerd Manz hat dazu ein Projektteam zusammengestellt, welches die Voraussetzungen dafür schaffen soll, dass Adidas in Zukunft in der Lage ist flexibel, lokal und auf kleinstem Raum zu produzieren. "Wir werden näher an die Kunden heran rücken und die Ware dort fertigen, wo die Käufer sind", sagte Forschungschef Gerd Manz dem Handelsblatt. Adidas hatte sich schon frühzeitig auf den Trend der Globalisierung eingestellt und seine Produktion in Billiglohnländer ausgelagert. Auf diese Weise sicherte sich das Unternehmen Zugriff zu Skaleneffekte, also der Abnahme der Stückkosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktionsmenge. Nahezu 100 Prozent der heute hergestellten T-Shirts, Schuhe und Bälle kommen von Lieferanten, die in Asien produzieren lassen. Gründe dafür, dass Adidas eine Veränderung innerhalb der Wertschöpfungskette anstrebt, könnten die steigenden Löhne in China, sowie Währungsbelastungen in Wachstumsmärkten wie Russland oder Brasilien sein. Bei einem aktuellen Kurs von 84,42 EUR bewerten derzeit 31 Analysten bei Bloomberg die Adidas-Aktie mit "KAUFEN" und 9 Analysten mit "HALTEN". 3 Analysten setzen die Aktie auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 97,89 EUR. Aus charttechnischer Perspektive ist zu erkennen, dass sich die Aktie aktuell innerhalb eines Aufwärtstrendkanal befinden könnte und zwischen dem 20er und 50er gleitenden Durchschnitt konsolidieren könnte. Um sich selbst ein Bild von dem Chart zu machen klicken Sie bitte hier. Abhängig von Ihrer Marktmeinung zu Adidas, könnten die folgenden Produkte eine interessante Alternative für Ihr Depot darstellen. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Adidas von vielen unternehmerischen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. 7,30% p.a. Aktienanleihe auf Adidas AG
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