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Gold und Silber mit neuem Glanz
Mitte August könnten für den Goldpreis die Weichen gestellt worden sein. Die seit Wochen angekündigte mittelfristige Erholungsphase mit charttechnischen Kurszielen von 1.423 USD, 1.480 USD und anschließend bis zu 1.525 USD ist gestartet worden. Inzwischen ist der Goldpreis innerhalb von zwei Wochen um 100 USD gestiegen. Auch Silber konnte sich von seiner Granit-Unterstützung bei 20,00 USD nach oben absetzen. Im Windschatten der Goldpreisentwicklung zog es den Silberpreis sehr kräftig nach oben; er steht jetzt bei rund 24 USD. Die Tatsache, dass Gold und noch mehr Silber wieder Aufwind bekommen haben, hängt mit der zunehmenden Unsicherheit am Markt zusammen. Es ist zu erwarten, dass die US Notenbank Fed ihre massive Geldflut eindämmt. Die Zinsen haben bereits stark reagiert, die Renditen der US Bonds und Treasuries sind auf gefährlich hohe Niveaus gestiegen. Doch stark steigende Zinsen sind Gift für die Konjunktur. Und weil seit April auch der Ölpreis (WTI) nach oben durchzieht und der Syrien-Konflikt neue Unwägbarkeiten birgt, macht sich eine weitere Bremse für die Konjunktur bemerkbar. Die Aufgabe der Fed, zum einen die Konjunktur zu stützen und zum anderen die Inflation zu begrenzen, wird also immer schwieriger. Im Labyrinth dieser komplexen Aufgaben schalten Anleger wieder in den Krisenmodus. Doch warum strahlt Silber heller als Gold? Hier spielen zwei Aspekte zusammen: Einerseits dient Silber zur Absicherung der Anleger angesichts zunehmender Inflationsgefahren. Andererseits profitiert der vielseitig verwendete Industrierohstoff von jedweden Anzeichen einer weltweiten Konjunkturerholung. Positive Konjunkturdaten aus China, den USA, Deutschland und Europa sorgten zuletzt für gute Stimmung. Darüber hinaus profitierte Silber von den neuen Regelungen am indischen Goldmarkt. Seitdem komplizierte Im- und Exportvorschriften für Gold gelten, hat sich die Nachfrage nach Silber überraschend vervielfacht. Und nicht zuletzt wurde der Silberpreis durch beherzte Umtauschaktionen börsennotierter Indexfonds getrieben - sie haben in den vergangenen Wochen angesichts der verbesserten Konjunkturzahlen massenhaft Gold in Silber getauscht. Für eine mögliche Erholung bei den Edelmetallen könnte auch das Revival der Goldminenaktien sprechen. Nach Monaten der Marktbereinigung zeigen sich auch im Goldminensektor kurz- bis mittelfristige Bodenmuster. Ob die Gold- und Silberpreise weiter steigen oder fallen, hängt nun unter Anderem von den Entscheidungen der Fed ab. Sollte die Fed ihre Anleihekäufe in Höhe von 85 Milliarden USD pro Monat wie angekündigt zurückfahren, könnte der Goldpreis wegen dann verringerter Inflationsgefahren wieder unter Druck geraten - und den Silberpreis mit nach unten ziehen. Anleger sollten jedoch in jedem Fall beachten, dass die Entwicklung der Edelmetallpreise von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Auch sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Es ist jederzeit möglich, dass sich der Markt anders entwickelt als es ein Anleger erwartet und deshalb Verluste eintreten. Call Turbo-Optionsschein Open End auf Gold (Troy Ounce)
Call Turbo-Optionsschein Open End auf Silver (Troy Ounce)
Short Mini Future auf Gold (Troy Ounce)
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