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Cisco - "Internet of Everything" soll Zukunft sichern
1984 entstand an der Stanford University eine Idee, die die Welt verändern sollte. Len Bosack wollte seiner Ehefrau, die in einem anderem Gebäude saß, eine E-Mail schicken und scheiterte an der damaligen beschränkten Technologie. Daraufhin gründeten die Beiden gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern Cisco Systems und verbessern seitdem die Telekommunikation. Kerngeschäft bilden Router und Switches, welche den Datenaustausch innerhalb eines Unternehmens sowie die Verbindung zum Internet ermöglichen. Das Produktportfolio beinhaltet durch mehr als 100 Tochterunternehmen aber auch Dienstleistungen wie Netzwerkmanagement und Internetsicherheit. Cisco veröffentlichte letzte Woche seine Konzernzahlen, nachdem das Geschäftsjahr im Juli zu Ende ging. Aus diesen wird ersichtlich, dass der Umsatz mit einem Plus von 5,5% - im Vergleich zum Vorjahr - sich weiter positiv im Geschäftsjahr 2013 entwickelte. Der Gewinn stieg sogar von etwa USD 8 Mrd. auf rund USD 10 Mrd. im gleichen Zeitraum, sodass der Gewinn je Aktie bei USD 1,86 liegt. Dies sind erfreuliche Nachrichten für Konzernchef Chambers, da die Quartalszahlen neue Rekorde erreicht haben und die Erwartungen der Analysten somit übertroffen wurden. Dass Cisco auch weiterhin Wachstum anstrebt, könnte sich in den zahlreichen Akquisitionen zeigen, die getätigt werden. Diese finden nach Unternehmensangaben weltweit statt und könnten auch in Zukunft innovative Hardware- und Softwarelösungen bieten. Der Fokus liegt mitunter auf Dienstleistungen im sog. "cloud computing", ein Bereich, der durch zunehmende Verbreitung von Tablet-PCs und Smartphones weiter wachsen könnte. Trotz dieser beachtlichen Entwicklung, machten die Investoren bei Veröffentlichung der Jahreszahlen keinen überzeugten Eindruck. Ein möglicher Grund könnte auf die Telefonkonferenz vom letzten Mittwoch zurückzuführen sein, in der Finanzchef Calderoni ein Umsatzwachstum von lediglich drei bis fünf Prozent prognostizierte. Die Analysten hatten bisher mit 7% gerechnet, so das Börsenmagazin "Der Aktionär". In einem Interview mit der Tageszeitung USA Today berichtete Konzernchef Chambers von sinkendem Wachstum in den Schwellenländern, was ihm Kopfzerbrechen bereite. Besonders der wichtige Markt in China habe enttäuscht, so Chambers weiter. Auch wegen der langsamen Erholung der Wirtschaft in den USA und Europa, die Cisco erwartet, sei eine Umstrukturierung im Konzern erforderlich. Dieser Schritt beinhaltet einen geplanten Stellenabbau von 4.000 Arbeitsplätzen, der weitere Kosteneinsparungen erbringen soll. Des Weiteren erklärte Chambers im Interview, dass Cisco langfristig wieder Wachstumszahlen in Höhe von 5% bis 7% anstrebt und die Nummer 1 in der IT-Branche werden will. Auf dem Weg zu diesem Ziel liegt die Hoffnung in einer Vision: Internet of Everything. So will Cisco in Zukunft jedes kleine Gerät internettauglich machen und so vernetzen. Ein Spiegel zum Beispiel könnte Auskunft über die Gesundheit eines Menschen geben, indem es die Körpertemperatur und die Pupillengröße misst. Ob sich diese Ideen jedoch erfüllen lassen, bleibt noch offen. Bei einem aktuellen Kurs von 24,32 USD bewerten derzeit 33 Analysten bei Bloomberg die Cisco-Aktie mit "KAUFEN", 12 Analysten mit "HALTEN" und zwei der Analysten auf Bloomberg setzen Cisco auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 27,19 USD. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Cisco von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. Long Mini Future auf Cisco Systems Inc.
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