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Infineon wieder auf einem guten Weg?
Das DAX -gelistete Unternehmen Infineon, das vor 14 Jahren aus der Siemens AG hervorging, hat sich im Laufe der Jahre zu einem unverzichtbaren Hersteller von Halbleitern entwickelt. Mit 26200 Mitarbeitern und über 20 großen Fertigungsstätten ist das Unternehmen weltweit vertreten. Im zweiten Quartal 2013 konnte der Konzern mit elf Prozent Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorquartal überraschen. Die Geschäftsaktivitäten, der Infineon Technologies AG umfassen drei Bereiche. Das Automotive - Geschäft, den Industrial & Multimarket sowie den Chip Card & Security - Bereich. Beachtet man den Zeitraum April bis Ende Juni 2013 verbesserte sich das Betriebsergebnis um 72 Prozent auf 117 Mio. EUR im Vergleich zum Vorquartal. Langfristig ist Infineon bemüht Kosten zu senken, indem nicht ausgelastete Geräte vorübergehend abgeschaltet und Personalkosten eingespart werden. Rund 100 Millionen Euro Einsparungen erziele das Unternehmen damit jährlich. Nicht außer Acht zu lassen ist der Free Cash -Flow, welcher von 73 Mio. EUR im Vorquartal auf 135 Mio. EUR im dritten Quartal merkbar gesteigert werden konnte. Vor allem der Absatz von Chips zum Einsatz in Servern, Netzteilen, Smartphones und Tablet -PCs sei gestiegen. Hier kommt dem Unternehmen das rasante Wachstum des Smartphone - und Tabletmarktes zugute. Das Unternehmen sei in der Lage, Chancen in anziehenden Märkten schnell und konsequent zu nutzen, betonte Konzernchef Reinhard Ploss. Dies spiegele sich auch im Gewinn des dritten Quartals der aktuellen Periode wider, der bei 77 Mio. EUR lag und damit viele Analystenmeinungen übertraf. Im Rückblick auf das vergangene Jahr ging man von einem kräftigen Umsatzrückgang aus. Mittlerweile scheint die Lage deutlich erfreulicher zu sein - die Jahresprognose kalkuliert nur mehr mit einem Umsatzrückgang von 1,5 Prozent. Was jedoch zeigt, dass Infineon sich nicht in einem einfachen Marktumfeld bewegt. Zukünftig setzt Infineon auf Wachstum in den nordamerikanischen und asiatischen Märkten, da hier viele deutsche Automobilhersteller ihre Produktionsstandorte weiter ausbauen. "Bis zum Jahr 2016 wollen wir in China einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erreichen", gibt sich Ploss optimistisch . Besonders der Trend zu edel ausgestatteten Oberklasse-Automobilen könnte Infineon steigende Absätze bescheren - dort käme mehr Elektronik zum Einsatz und somit könnten auch mehr Chips verbaut werden. Natürlich bleibt zu beachten, dass solche internationalen Engagements auch mit relevanten Risiken für Infineon einhergehen und ein Erfolg auf diesen Märkten keinesfalls sicher ist. Eine Vorreiterolle habe Infineon auch bei der Lieferung von Sicherheitschips für die weltweit ersten elektronischen Reisepässe der neuesten Generation. "Mit unseren Sicherheitschips schaffen wir die technologischen Voraussetzungen für mehr Datensicherheit und sorgen bei Behörden und Bürgern für Vertrauen in elektronische Pässe und Ausweise", weiß Carsten Loschinsky Leiter der Business Line Government ID des Geschäftsbereichs Chip Card & Security von Infineon Technologies. Themen wie Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit prägen die zukünftige Ausrichtung von Infineon nachhaltig. Nach stockender Nachfrage aus der Industrie und angesichts der Krise im europäischen Automobilgeschäft hofft Deutschlands größtes Halbleiterunternehmen nun die Talsohle durchschritten zu haben. Bei einem aktuellen Kurs von 7,11 EUR bewerten derzeit 21 Analysten bei Bloomberg die Infineon -Aktie mit "KAUFEN", 12 Analysten mit "HALTEN" drei der Analysten auf Bloomberg setzen Infineon auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 7,30 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Infineon von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. Aktienanleihe auf Infineon AG
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