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Philips verdreifacht seinen Gewinn
Philips gehört zu den weltweit führenden Elektronikkonzernen. Der niederländische Elektronikriese beschäftigt rund 116.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Das Kerngeschäft des Unternehmens gliedert sich dabei in drei Bereiche: medizinische Geräte, elektronische Lifestyle-Produkte und Lichttechnik. Die Sparte medizinische Geräte ist in Bezug auf das operative Ergebnis das wichtigste Standbein des Unternehmens. Besonders stark ist die Marktstellung von Philips allerdings auch bei Lichtlösungen. Auf diesem Gebiet ist das Unternehmen gemessen an den Umsätzen die weltweite Nummer eins. Das seit 2011 implementierte Reorganisationsprogramm Accelerate könnte sich für Philips bezahlt machen. Dafür sprechen die kürzlich veröffentlichen Quartalsergebnisse. Sie fielen für viele Beobachter überraschend gut aus. Mit einem Gewinn von 317 Mio. EUR konnte der Konzern sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdreifachen. Seit 2011 hatte das Unternehmen unter der Federführung von CEO Frans van Houten konsequent Kosteneinsparungen durchgesetzt. Stellenstreichungen und Prozessvereinfachungen gingen damit einher. In den letzten Jahren hat Philips zudem intensiv an einer Umstrukturierung des Unternehmensportfolios gearbeitet. Geschäftsfelder mit hohen Umsatzvolumina und geringen Margen wurden durch Desinvestitionen oder Auslagerung mit Lizenzvergabe aufgegeben. So hat sich der Schwerpunkt des Konzerns weg von der Unterhaltungselektronik hin zur Medizintechnik verschoben. Im September will der Konzernchef in Bezug auf das Programm Bilanz ziehen. Dann könnte sich auch die Strategie für die kommenden Jahre abzeichnen. Die Redakteure des Börsenmagazins Aktionär sehen für die Aktie aus charttechnischen Gesichtspunkten noch Potenzial für Kursgewinne. Dank eines Zwischensprints habe die Aktie wichtige Widerstände gebrochen. Eventuelle Reformen im US-Gesundheitssektor und der schwache Yen könnten für Philips aber gewisse Risiken bergen, so Helmut Hetzel, Auslandskorrespondent Finanz und Wirtschaft. Solche Entwicklungen könnten sich auch negativ auf den Kurs der Aktie auswirken. Bei einem aktuellen Kurs von 24,27 EUR bewerten derzeit 19 Analysten bei Bloomberg die Philips-Aktie mit "KAUFEN" und 13 Analysten mit "HALTEN". Drei der Analysten setzen Philips auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 25,99 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Philips von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Gerade Auslandsaktivitäten von Unternehmen können auch zu Rückschlägen führen, die sich erheblich negativ auf den Aktienkurs auswirken können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Aktienanleihe auf Koninklijke Philips N.V.
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