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Vinci - Beflügelt das Flughafengeschäft den Aktienkurs?
Vinci gehört zu den Global Playern in den Geschäftsbereichen Infrastrukturbetrieb (Konzessionen) und Bau. Das französische Traditionsunternehmen beschäftigt mehr als 190.000 Mitarbeiter in fast 100 Ländern. Die Hauptgeschäftsfelder des Konzerns liegen im Hoch- und Tiefbau sowie im Geschäft mit Konzessionen. Im Bereich Konzessionen liegt der Schwerpunkt auf dem Betrieb von Verkehrsinfrastruktur, darunter Brücken, Tunnel und Parkhäuser sowie Flughafendienstleistungen. Unter anderem hält Vinci die Bewirtschaftungsrechte von etwa der Hälfte des französischen Autobahnnetzes. Auch in der Bausparte konnte der französische Konzern zuletzt durch Prestigeprojekte glänzen. 2012 gelang Vinci eine Umsatzsteigerung von 4,6% auf 38,6 Mrd. EUR. Gleichzeitig legte der Free Cash Flow um 7,5% auf 1,98 Mrd. EUR zu. In der kommenden Woche werden die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2013 veröffentlicht. So manchem Anleger könnten die Zahlen Aufschluss darüber geben, welcher Trend für die Aktie in den kommenden Wochen und Monaten zu erwarten sein könnte. Am 1. Juli kündigte das Unternehmen die geplante Akquisition eines Anteils von Aeroports de Paris (ADP) in Höhe von 4,7% an, durch die seine Gesamtbeteiligung auf 8% steigt. Vincis erfolgreiches Gebot könnte den Umfang im Geschäft mit Flughafenkonzessionen steigern und so die Margen des Unternehmens erhöhen. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte Vinci durch einen großen Flughafendeal auf sich aufmerksam gemacht. Für 3,08 Mrd. EUR gelang die Akquisition des portugiesischen Flughafenbetreibers ANA. Vinci sicherte sich für die kommenden 50 Jahre die alleinigen Bewirtschaftungsrechte der zehn von ANA betriebenen Flughäfen. Getrübt werden könnten die Aussichten durch eine eventuelle Verschlechterung des Geschäfts- und Verbraucherklimas in Frankreich. Eine Beeinträchtigung des Verkehrsaufkommens könnte in diesem Fall die Folge sein. Wenn man Chris Moore, einem Analysten der Privatbank Berenberg, glaubt, so sieht der mittelfristige Ausblick für Vinci rosig aus. Er betonte die Größe des Unternehmens im Vergleich zu seinen Wettbewerbern und verwies auf eine gute Auftragslage. Mit dem Bau der Metro in Doha, so der Analyst weiter, habe Vinci darüber hinaus ein wichtiges Projekt an Land gezogen. Ein rückläufiger Auftragseingang aufgrund einer konjunkturellen Abkühlung oder steigender Zinsen könnten den Ausblick für Vinci jedoch relativieren. Bei einem aktuellen Kurs von 40,16 EUR bewerten derzeit 21 Analysten bei Bloomberg die Vinci-Aktie mit "KAUFEN" und sechs Analysten mit "HALTEN". Einer der Analysten setzt Vinci auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 44,97 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Vinci von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Gerade Auslandsaktivitäten von Unternehmen können auch zu Rückschlägen führen, die sich erheblich negativ auf den Aktienkurs auswirken können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Discount-Zertifikat auf Vinci SA
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