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Starbucks - Geht die Hausse weiter?
Starbucks Corp. hat sich längst als weltweites Schwergewicht der Einzelhandelsbranche etabliert. Die Kaffeehäuser des US-amerikanischen Unternehmens prägen das Stadtbild in New York und Tokio ebenso wie in Paris oder Istanbul. Derzeit hat der Konzern nahezu 19.000 Geschäfte und beschäftigt etwa 115.000 Mitarbeiter weltweit: Tendenz steigend. Nach Unternehmensangaben soll die Anzahl der Filialen im laufenden Geschäftsjahr zweistellig wachsen. Bei Kunden punktet Starbucks mit innovativen Kaffeegetränken wie dem Caramel Frappuccino, Iced Kakao-Cappuccino oder Chai Tea Latte. In kleinen Leseecken, auf der Couch oder im Sessel können die Gäste entspannen und ihren Kaffee genießen. Das Unternehmen vertraut dabei rund um den Globus auf die gleiche Produktpalette. Der Erfolg scheint dem Café-Giganten Recht zu geben. Zwischen Januar und März machte Starbucks einen Gesamtumsatz von 360 Mrd. EUR, elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg der Gewinn um 26% auf 390 Mrd. EUR. Am kommenden Donnerstag veröffentlicht der Konzern seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Aktionären könnte dieser Tag also Aufschluss darüber geben, ob der Kaffeebar-Pionier seine Kursrallye auch in den kommenden Monaten fortsetzen könnte oder nicht. Inzwischen beschränkt sich Starbucks längst nicht mehr nur auf Kaffee und Kuchen. Das Unternehmen hat jüngst immer wieder durch einen signifikanten Ausbau seiner Angebotspalette auf sich aufmerksam gemacht. Die Akquisitionen des Teehändlers Teavana und des Fruchtsaftherstellers Evolution Fresh sind nur zwei Beispiele für diesen Trend. In den USA startete Starbucks kürzlich in einigen Geschäften den Verkauf von Softdrinks. Möglich, dass die neuen Getränke auch über lokale oder nationale Grenzen hinweg eingeführt werden, sollten die Produkte den Geschmack der Kunden treffen. In der Folge könnte sich der Wettbewerb zwischen McDonald´s und Starbucks weiter verstärken. Seitdem der Fast-Food-Anbieter mit McCafé auch im Kaffeesegment aktiv ist, kämpfen die beiden US-Riesen zunehmend um den gleichen Kundenstamm. Aus der Testphase heraus - so berichtet der Aktionär - sei das Starbucks Corner Café. Dabei handelt es sich um Selbstbedienungs-theken, die der Konzern in Büroräumen aufstellt. Die Automaten seien seit November vergangenen Jahres sehr erfolgreich an 15 Standorten in der Schweiz getestet worden. Man habe während des Testzeitraums insgesamt über 100.000 Getränke verkauft. Nun solle das Corner Café europaweit eingeführt werden. Den Anfang machen unter anderem Deutschland, Frankreich und die Niederlande, so die Autoren weiter. Starbucks profitiert aktuell von der Tatsache, dass zuletzt immer mehr Kaffee auf den Weltmarkt gelangte. Die Ursache dafür liegt neben guten Ernten auch in den Bewegungen der brasilianischen Währung, schreibt Bloomberg. Genau diese Entwicklung zeigt aber auch, wie groß die Risiken sind, denen Starbucks in Bezug auf Kaffeepreise und Wechselkurse ausgesetzt ist. Bei einem aktuellen Kurs von 68,48 EUR bewerten derzeit 25 Analysten bei Bloomberg die Starbucks-Aktie mit "KAUFEN" und sechs Analysten mit "HALTEN". Einer der Analysten setzt Starbucks auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 71,54 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Starbucks von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können. Bonus Cap-Zertifikat auf Starbucks Corp.
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