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05.07.13, 17:00

Goldminenaktien - ist der Tiefpunkt erreicht?

Seit dem Höhepunkt der Goldhausse im Sommer 2011 hat Gold stark an Wert verloren. Wer zum historischen Höchstkurs von 1921,15 USD eingestiegen ist, hat bis heute etwa ein Viertel des eingesetzten Kapitals verloren.
Vontobel
Goldminenaktien - ist der Tiefpunkt erreicht?

Seit dem Höhepunkt der Goldhausse im Sommer 2011 hat Gold stark an Wert verloren. Wer zum historischen Höchstkurs von 1921,15 USD eingestiegen ist, hat bis heute etwa ein Viertel des eingesetzten Kapitals verloren. Im Zuge der Korrektur des Goldpreises sind auch die Aktienkurse von Goldförderern deutlich gesunken. Die Entwicklung des Goldkurses belastet die Profitabilität der großen Goldminen wie Barrick Gold Corp. und Newmont Mining Corp. Derzeit notieren die Aktien dieser Unternehmen auf dem niedrigsten Kursniveau seit mehr als vier Jahren. Abgesehen vom Absturz des Goldpreises hatten die Unternehmen zuletzt auch an anderer Front zu kämpfen: Steigende Förderkosten machten den Konzernen zu schaffen.

Barrick ist der größte Goldproduzent der Welt. Im ersten Quartal erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 847 Mio. USD, im Vorjahreszeitraum waren es mit 1,03 Mrd USD noch etwa 17% mehr. Für das laufende Jahr hatte der Konzern hoch gesteckte Ziele in Südamerika - Barrick wollte bis spätestens 2013 die Förderung in Pascua-Lama starten. Das hoch gelegene Vorkommen, das sich im Grenzgebiet zwischen Chile und Argentinien befindet, gehöre mit 18 Mio. Unzen zu den größten der Welt. Nun sei die Fertigstellung der Mine auf 2016 verschoben worden. Für den kanadischen Gold-Riesen bedeutet das zusätzliche Kosten. Bereits jetzt habe das Projekt nach Unternehmensangaben knapp 5 Mrd. USD verschlungen. Die Verschiebung des Förderstarts könnte Abschreibungen von bis zu 5,5 Mrd. USD zur Folge haben.

Der zweitgrößte Goldproduzent Newmont Mining reagiert auf die aktuelle Situation mit drastischen Einsparungen. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres reduzierte das Unternehmen seine Personalkosten um 13%. Der US-Konzern generierte im ersten Quartal einen Cash Flow von 613 Mio. USD, 2012 waren es im gleichen Zeitraum noch 439 Mio. USD. Angesichts der selbst auferlegten Einsparungen könnte sich der Gewinn aber in den kommenden Monaten wieder erhöhen.

Die schlechten Nachrichten, davon gehen viele Experten aus, sind aber bereits weitgehend in den Erwartungen der Marktteilnehmer eingepreist. Viele Analysten räumen den Goldminen-Aktien dementsprechend Erholungspotenzial ein. So ist Ronald Stöferle, früherer Goldanalyst von Erste Group, der Meinung, dass die Stimmung nun seinen Tiefpunkt erreicht hat. Stöferle führt insbesondere das blutarme Wirtschaftswachstum und die stark gefallenen Rohstoffpreise ins Feld. Darüber hinaus seien die Personalkosten der Branche "im Zuge der brutalen Marktbereinigung bereits gefallen" - so der Analyst weiter. Dies könne den Trend steigender Förderkosten umkehren. Auch für den Goldkurs selbst erwarte er ein Comeback. Sein 12-Monats-Kursziel beträgt 1480 USD.

Zuletzt wurde von vielen Marktteilnehmern eine Sektorrotation an den Aktienmärkten antizipiert. Der Grundgedanke ist, dass der Anleihemarkt angesichts historisch niedriger Zinsen deutlich an Attraktivität verloren habe. Die Aktienmärkte könnten so wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken. Aktien aus defensiven Sektoren, wie dem Konsumgüter- und Gesundheitsbereich, haben den Gesamtmarkt seit Anfang des Jahres allerdings geschlagen und so möglicherweise wenig Potenzial für weitere Kursgewinne. Interessant könnten jetzt also Aktien werden, deren Kurse die Aktienhausse der letzten Monate nicht nachvollzogen haben. Das sind in den meisten Fällen Aktien sog. zyklischer Unternehmen, beispielsweise Aktien aus den Bereichen Energie und Rohstoffe.

So räumt beispielsweise Russ Koesterich, Chef Investment Stratege von BlackRock, Rohstoffaktien besonderes Nachholpotenzial ein. Die Aktienkurse von Barrick Gold und Newmont Mining könnten von einem solchen Trendwechsel angesichts des aktuell niedrigen Kursniveaus besonders profitieren.

Analysten bei Bloomberg bewerten die Barrick-Gold-Aktie wie folgt:
KAUFEN: 13
HALTEN: 13
VERKAUFEN: 3
Das Zwölfmonatsziel bei Bloomberg liegt bei 24,48 USD. Der aktuelle Kurs von Barrick Gold beträgt 15,51 USD.

Analysten bei Bloomberg bewerten die Newmont-Mining-Aktie wie folgt:
KAUFEN: 9
HALTEN: 12
VERKAUFEN: 3
Das Zwölfmonatsziel bei Bloomberg liegt bei 37,67 USD. Der aktuelle Kurs von Newmont Mining beträgt 29,02 USD.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden strukturierten Produkte auswirken können.


Bonus Cap-Zertifikat auf Barrick Gold Corp.
Basiswert Barrick Gold Corp.
WKN / ISIN VT79J7 / DE000VT79J74
Bonuslevel 21,84 USD
Barriere 10,00 USD
Abstand zur Barriere* 32,01%
Bonusrendite* 44,78%
Bewertungstag 20.06.2014
zum Produkt auf vontobel-zertifikate.de

Bonus Cap-Zertifikat auf Newmont Mining Corp.
Basiswert Newmont Mining Corp.
WKN / ISIN VT79UD / DE000VT79UD7
Bonuslevel 38,36 USD
Barriere 20,00 USD
Abstand zur Barriere* 31,17%
Bonusrendite* 27,31%
Bewertungstag 20.06.2014
zum Produkt auf vontobel-zertifikate.de

Call Turbo-Optionsschein Open End auf Barrick Gold Corp.
Basiswert Barrick Gold Corp.
Typ Call
WKN / ISIN VT9RGB / DE000VT9RGB1
Hebel* 7,05
Basispreis 12,82 USD
Abstand zur Knock-Out-Barriere* 12,84%
Laufzeit Open End
zum Produkt auf vontobel-zertifikate.de
*) Stand: 05.07.2013

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin droht dem Anleger ein Geldverlust. Darüber hinaus ist der Anleger bei vorgenannten Nicht-Quanto Produkten einem Währungsrisiko ausgesetzt. Außerdem sollten Anleger beachten, dass es sich bei Turbo-Optionsscheinen um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.


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