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Schlagen deutsche Familienunternehmen den DAX?
Der jährlich stattfindende Tag des deutschen Familienunternehmens, am Freitag letzter Woche, war erneut Anlass um die Bedeutung eigentümergeführter Unternehmen für die volkswirtschaftliche Leistung Deutschlands zu unterstreichen. Über 2,8 Millionen Familien-unternehmen gibt es in Deutschland. Erhebungen einer von der Stiftung Familienunternehmen durchgeführten Studie (2012) zeigen, dass rund 50% des deutschen Gesamtumsatzes von Familienunternehmen getragen wird und fast 60% aller Beschäftigten in Familienunternehmen arbeiten. Laut der Studie konnten Familienunternehmen kontinuierlich Arbeitsplätze aufbauen. Seit 2006 haben diese ein Beschäftigtenwachstum von 11% generiert während die DAX-Unternehmen nur auf durchschnittlich 2% kamen. Sogar in Krisenzeiten konnte bei Familienunternehmen ein geringeres Maß an Beschäftigtenabbau konstatiert werden als bei DAX-Unternehmen. Familienunternehmen weisen deutliche Unterschiede zu den großen Publikumsgesellschaften auf, insbesondere was die Unternehmenspolitik und das Finanzierungsverhalten betrifft. Sie zeichnen sich vergleichsweise häufig durch langfristige Orientierung und generationenübergreifendes Denken aus. Wegen des Strebens nach einem dauerhaften Einfluss der Familie scheuen Familienunternehmen die Abhängigkeit von Fremdkapitalgebern und haben daher deutlich höhere Eigenkapitalquoten als große Publikumsgesellschaften. Diese Sonderheiten können sich allerdings auch negativ auf die Unternehmenführung auswirken, wenn beispielweise die Kontrolle des Managments in familiengeführten Unternehmen vernachlässigt wird. Für Anleger könnte eine Investition in Familienunternehmen eine attraktive Bereicherung des Portfolios darstellen. Wegen ihrer Struktur verfolgen Familienunternehmen langfristige Ziele. Nachhaltigkeit bei geschäftspolitischen Entscheidungen sowie die Fokussierung auf organisches Wachstum stehen oft im Mittelpunkt der Unternehmensziele. Daher könnten gerade für strategische Portfoliobeimischungen Familienunternehmen interessant sein. Anleger sollten dabei aber auch beachten, dass sich das Management familiengeführter Unternehmen bei seinen Entscheidungen möglicherweise nicht immer vom bertiebswirtschaftlich Notwendigen leiten lässt. Hieraus können möglicherweise Risiken für die Entwicklung solcher Unternehmen resultieren. Vontobel bietet ein Open End Index-Zertifikat an, das Anlegern ermöglicht, diversifiziert an der Entwicklung der größten börsennotierten Familienunternehmen zu partizipieren. Als Basiswert dient der DAXplus® Family 30 Kursindex. Für diesen Indikator für mittelständische Familienunternehmen qualifizieren sich derzeit 113 börsennotierte Unternehmen. Die 30 größten davon werden in den Index aufgenommen. Die Gewichtung erfolgt nach der Marktkapitalisierung der frei handelbaren Aktien. Das Maximalgewicht eines Titels beträgt 10%. Der Index wird vierteljährlich angepasst. Derzeitige Schwergewichte sind Fresenius, Henkel, SAP, Symrise und Metro. Weitere grosse Namen des deutschen Mittelstands wie Duerr, United Internet, Elring Klinger, KWS Saat oder Fuchs Petrolub runden den Index ab. Index-Zertifikat auf DAXplus® Family 30 Index
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