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Danone greift mit Joint Venture auf dem chinesischen Markt an
Der französische Konzern Danone gehört zu den weltweit größten Anbietern der Lebensmittel- und Getränkebranche. Die meisten Menschen verbinden mit dem Konzern in erster Linie Joghurt und andere Milchprodukte. Im vergangenen Jahr generierte Danone dort mehr als 55% seiner Umsätze. Mineralwasser gehört heute allerdings ebenso zur Produktpalette, wie medizinische Nahrungsmittel und Kindernahrung. Die Marken Actimel, Activia und Volvic zählen unter anderem zu den Aushängeschildern des Konzerns und werden global vertrieben. Im vergangenen Jahr erzielte Danone mit seinen mehr als 80.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von über 20,86 Mrd. EUR. Damit gelang es dem Joghurt-Hersteller, sein Vertriebsergebnis um 5% im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Der Free Cash Flow lag bei 2,08 Mrd. EUR, 11,4% höher als im Vorjahr. Danone erzielt einen Großteil seiner Einnahmen in Wachstums- und Schwellenmärkten, 2012 waren es etwa 60%. Den Märkten in Russland und China fällt aufgrund der hohen Marktanteile sowie starker Wachstumsraten eine Schlüsselrolle für den Konzern zu. Die Verschiebung der Geschäftstätigkeit hin zu Wachstumsmärkten wird durch die Ergebnisse des ersten Quartals unterstrichen. Das flächenbereinigte Umsatzvolumen sank im Kernmarkt Europa um 5,1%. Zeitgleich gab es in Asien, Lateinamerika und Afrika einen Anstieg der Umsätze um 16,6%. Kürzlich überraschte Danone damit, ein Joint Venture mit COFCO, dem größten staatlichen Nahrungsmittelkonzern Chinas zu starten. Das gemeinsame Projekt könnte dem französischen Konzern den Zugang zu einem der am schnellsten wachsenden Konsumgütermärkte der Welt ermöglichen. Gleichzeitig beteiligt sich das Unternehmen mit 4% am größten Milchproduzenten Mengniu und sichert sich die Option, den Aktienanteil gegebenenfalls noch zu erhöhen. Insgesamt ließ sich Danone diesen Angriff auf dem chinesischen Markt nach eigenen Angaben etwa 325 Mio. EUR kosten. Das neue Engagement im Reich der Mitte könnte Danone helfen, den konjunkturellen Engpass in Südeuropa zu kompensieren. Laut Analyst Adam Spielman von der US-Bank Citigroup habe der schwache Absatz von Konsumgütern in Schwellenländern während des ersten Quartals enttäuscht. Für den weiteren Verlauf des Jahres und für das Jahr 2014 rechnen Experten aber mit steigenden Wachstumsraten - so der Experte weiter. Bei einem aktuellen Kurs von 56,25 EUR bewerten derzeit 15 Analysten bei Bloomberg die Danone-Aktie mit "KAUFEN" und 18 Analysten mit "HALTEN". Acht der Analysten setzen Danone auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 58,47 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Danone von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Gerade Auslandsaktivitäten von Unternehmen können auch zu Rückschlägen führen, die sich erheblich negativ auf den Aktienkurs auswirken können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Aktienanleihe auf Danone
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