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Fresenius - Nach Jubiläumsgewinn Milliardenmarke in Sicht?
Fresenius SE & Co. KGaA gehört zu den weltweit führenden Medizintechnik- und Gesundheitskonzernen mit Hauptsitz im hessischen Bad Homburg v.d.H. Das 1912 gegründete Unternehmen bietet Produkte und Dienstleistungen für Dialysen, Krankenhäuser und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten an. Zu dem deutschen Konzern gehören die vier Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed, die weltweit eigenverantwortlich wirtschaften und handeln. Mit fast 150.000 Mitarbeitern gehört Fresenius zu den Top-30-Unternehmen Deutschlands. Im Geschäftsjahr 2012 gab es für Fresenius gleich doppelt Grund zum Feiern: Zum 100-jährigen Jubiläum legte der Umsatz nach eigenen Angaben um rund 16% auf 19,29 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahr zu. Das EBIT wurde auf 3,1 Mrd. EUR gesteigert, was einem währungsbereinigten Wachstum von 14% entspreche. Das bereinigte EBIT sei um 14% auf 938 Mio. EUR gestiegen. Glänzende Geschäfte der Infusions- und Generikatochter Kabi sowie gestiegene Patientenzahlen bei der Krankenhaustochter Helios seien bei Fresenius für klingelnde Kassen verantwortlich gewesen. Dazu sei ein solides organisches Wachstum und eine expansive Akquisitionspolitik gekommen. Alle vier Geschäftsbereiche hatten im vergangenen Geschäftsjahr Akquisitationen getätigt. Nach dem geplatzten Rhön-Klinikum-Deal übernahm Fresenius den Infusionsspezialisten Fenwal. Helios übernahm die Damp-Gruppe, FMC den US-Dialysekonzern Liberty Dialysis. Konzernchef Ulf Schneider zeigte sich am Dienstag bei Vorlage der Bilanz optimistisch und stellte für 2013 weitere Zuwächse in Aussicht: "Wir gehen mit Zuversicht in das zweite Jahrhundert unserer Unternehmensgeschichte und sind bestens vorbereitet, künftige Herausforderungen zu meistern und Wachstumschancen zu nutzen", sagte der seit 2003 amtierende Fresenius-Chef. 2012 sei das neunte Rekordjahr in Folge. Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet der Konzern ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7% bis 10%. Das bereinigte Konzernergebnis soll währungsbereinigt zwischen 7% und 12% steigen. Die Ausschüttungsquote soll in der Bandbreite von 20% bis 25% gehalten werden. Zudem könnte nach den Vorstellungen des Vorstands der Nettogewinn bereits 2013 auf mehr als eine Milliarde Euro steigen. Das wäre ein Jahr früher als bisher angestrebt. Auch die Analysten scheinen positiv gegenüber Fresenius gestimmt. So haben beispielsweise die Analysten von S&P Research das Kursziel für Fresenius SE nach Zahlen zum Geschäftsjahr 2012 von 90,00 auf 97,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Analyst Sho Matsubara passte seine Gewinnschätzung für Fresenius für 2013 und 2014 nach oben an. Anleger sollten jedoch beachten, dass die Umsatzzahlen von Fresenius von vielen Einflussfaktoren abhängig sind, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. So sind internationale Engagements stets politischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Risiken - wie etwa Währungsrisiken - ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Bei einem aktuellen Kurs von 94,93 EUR bewerten derzeit 23 Analysten bei Bloomberg die Fresenius SE mit "KAUFEN" und 8 Analysten mit "HALTEN". 3 Analysten setzen Fresenius SE auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 100,07 EUR. Aktienanleihe auf Fresenius SE & Co. KGaA
Discount-Zertifikat auf Fresenius SE & Co. KGaA
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